Drei Spiele, drei Tore, drei Siege: Felix Müller ist beim CFC der Spieler der Stunde!

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Chemnitz - Drei Spiele, drei Tore, drei Siege: Felix Müller (28) ist der Spieler der Stunde beim Chemnitzer FC! Am Samstag köpfte der Innenverteidiger in der 89. Minute vor der Südtribüne zum umjubelten 3:2 (0:0) gegen den FSV Zwickau ein.

Marc-Philipp Zimmermann (36) schlug kurz nach seiner Auswechslung zu und erzielte ein Tor für Zwickau.
Marc-Philipp Zimmermann (36) schlug kurz nach seiner Auswechslung zu und erzielte ein Tor für Zwickau.  © picture point/Sven Sonntag

Die Himmelblauen feierten vor knapp 7400 Zuschauern den Derbysieg und die geglückte Revanche für die 0:4-Packung in Hinspiel. Niclas Walther (23) brachte mit seinem fulminanten Linksschuss die Hausherren in der 52. Minute in Führung. Luca Prasse (21) sorgte postwendend für den Ausgleich.

Dann jagte Tobias Stockinger (26) den Ball aus 20 Metern ins Netz (57.). Erneut schlugen die Schwäne zurück. Joker Marc-Philipp Zimmermann (36) stach kurz nach seiner Einwechslung eiskalt zu (72.). In der Schlussphase schlug Matchwinner Müller zu.

Für den CFC war das 3:2 der vierte Dreier in Folge. Für drei Siege sorgte Felix Müller! Beim 2:1 gegen Hertha Zehlendorf verwandelte er den entscheidenden Foulstrafstoß. Beim 3:2 gegen Meuselwitz drückte er den Ball in der Nachspielzeit über die Linie.

Müller vergoldet Abschied aus Chemnitz

Felix Müller jubelt nach seinem Kopfballtor, das dem Chemnitzer FC im Derby gegen den FSV Zwickau den Sieg brachte.
Felix Müller jubelt nach seinem Kopfballtor, das dem Chemnitzer FC im Derby gegen den FSV Zwickau den Sieg brachte.  © Harry Härtel/Haertelpress

Müller vergoldete mit dem Kopfballtor gegen Zwickau nach Leon Damers (26) Eckball seinen Abschied aus Chemnitz. Sein Vertrag läuft aus. Der Abwehrrecke zählte zu jenen neun Spielern, die vor dem packenden und rassigen Derby verabschiedet wurden.

"Mein Trainerkollege Daniel Thioune in Bremen hat vor drei Wochen gesagt: Sobald ein Trainer sein erstes Derby gewinnt, ist er so richtig angekommen. Für mich hat es jetzt 20 Monate gedauert, auch wenn ich mich schon viel länger hier angekommen fühle", sagte CFC-Chefcoach Benjamin Duda (37).

Im Landespokal ging er mit dem CFC gegen den FC Erzgebirge Aue zweimal als Verlierer vom Platz. Gegen Zwickau standen im Vorjahr auswärts ein 2:2 und in der Hinrunde das deftige 0:4 in Dudas Derby-Bilanz.

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Am Samstag endlich der erste Sieg. "Ich bin einmal mehr stolz auf meine Mannschaft. Zwei Spieler, die uns verlassen, haben getroffen. Das zeigt die Charakterstärke meiner Jungs", lobte der Fußball-Lehrer.

Titelfoto: Harry Härtel/Haertelpress

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