Chemnitz - 52 Tore kassierte der Chemnitzer FC in der Regionalliga-Saison 2025/26. Die Defensive muss im neuen Spieljahr besser werden, wissen Trainer Benjamin Duda (38) und Sportdirektor Chris Löwe (37).
Torwart-Position, Abwehrreihe und defensives Mittelfeld wurden nahezu komplett erneuert. Zu den neuen Gesichtern zählt Dennis Slamar (31). Der gebürtige Berliner kam vom Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus. Seine Aufgabe in Chemnitz: Abwehrchef!
Dass er das kann, kristallisiert sich schon nach wenigen Testspielen heraus. Duda: "Im Spiel gegen den Ball ist Dennis sehr laut, sehr organisiert, kopfball- und zweikampfstark. Im Spiel mit dem Ball gibt er uns Superpässe in die Tiefe. Da ist uns eine Verpflichtung gelungen, die uns massiv verstärkt."
Slamar hat sich beim CFC schnell eingelebt. Die Entwicklung der Mannschaft zeigt in die richtige Richtung: "Wir entwickeln uns Schritt für Schritt, Tag für Tag. Man sieht den Unterschied zwischen dem ersten Training und jetzt. Wir sind auf einem guten Stand."
Das wollen Slamar & Co. auch am Donnerstagabend zeigen, wenn mit dem 1. FC Union Berlin der Top-Gegner der diesjährigen Sommer-Vorbereitung ins Stadion an der Gellertstraße kommt.
Rund 3000 Tickets sind für das Duell mit dem Bundesligisten bereits verkauft. Anstoß ist um 18.30 Uhr.
CFC-Neuzugang Slamar: "Möchte jedes Spiel gewinnen"
Beide Mannschaften bestreiten diese Partie aus der vollen Belastung heraus. "Die Beine sind etwas schwer. Die Spritzigkeit fehlt noch. Aber das ist in einer Vorbereitung völlig normal", erklärt Slamar: "Wir wollen intensiv spielen. Da musst du in der Vorbereitung Gas geben und entsprechend viel dafür tun."
Der Routinier marschierte mit Cottbus (2024) und Jena (2017) in die 3. Liga und würde den Aufstieg gern auch mit Chemnitz feiern: "Ich möchte jedes Spiel gewinnen. Dafür gebe ich Tag für Tag Gas."
Slamar lief für Jena, Großaspach und Cottbus 117-mal in der 3. Liga auf. In der Lausitz kam er zuletzt nicht mehr zum Einsatz.
Für Duda kein Handicap: "Spätestens nach sechs Wochen Vorbereitung wird man ihm das nicht mehr anmerken, weil er bei uns viel spielt, wieder in den Saft kommt, diesen Wechsel zwischen Training, Spielen, Regeneration hat. Dennis wird am 1. Spieltag auf dem Punkt da sein."