Fesser überragt bei klarem Sieg gegen Haching: CFC setzt nächstes Ausrufezeichen

Limbach-Oberfrohna - Der Chemnitzer FC zeigt sich anderthalb Wochen vor dem Ligastart bei Hertha BSC II. in glänzender Frühform! Vier Tage nach dem 4:0 gegen Schweinfurt ließ der Club am Mittwochabend in Limbach-Oberfrohna vor 747 Zuschauern ein 3:0 (3:0) gegen die SpVgg Unterhaching folgen. Auf sich aufmerksam machten dabei vor allem Neuzugang Maximilian Fesser mit einem Tor und zwei Vorlagen sowie der starke Rückhalt David Wunsch.

Starker Rückhalt durch CFC-Keeper David Wunsch!  © picture point/Sven Sonntag

Die erste Halbzeit täuschte aus Ergebnissicht ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn ohne Wunsch hätte es wohl mehrmals geklingelt.

Den Gästen aus dem Münchner Süden gehörten die ersten Minuten, das Tor machte der Club über den bockstarken Fesser (6.), dessen Geschwindigkeit im Umschaltspiel schon eine brutale Waffe ist.

Aber schnelle Umschaltaktionen hatte Haching genauso in petto, nur eben im Abschluss nicht so effektiv.

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Jeroen Krupas Schuss (12.) striff die Lattenoberkante. Alexander Beusch (21.) scheiterte an David Wunsch, der seinen Vorderleuten auch den Allerwertesten rettete, als sich Moritz Müller im Laufduell gegen Justin Gröger durchgesetzt hatte und frei vorm CFC-Keeper auftauchte.

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Ron Berlinski (37.) versenkt fälligen Strafstoß

Ron Berlinski versenkt in der 37. Minute den fälligen Strafstoß.  © picture point/Sven Sonntag

Die Himmelblauen in der Defensive nicht immer auf Augenhöhe, dafür vorne wieder mit Fesser. Der Neuzugang marschierte mit Tempo auf der rechten Seite zur Grundlinie und lupfte den Ball nach innen zum völlig freien Ron Berlinski (33.).

Als Fesser erneut allen zu enteilen drohte, stoppte ihn ein Schulterzupfer sieben Meter vor dem Tor. Den fälligen Strafstoß versenkte Berlinski (37.). Kurz vor dem Seitenwechsel säbelte der Angreifer am lupenreinen Hattrick vorbei.

Die Partie verflachte nach der Pause zusehends. Einziger Aufreger: eine Handgreiflichkeit zwischen Aaron Mensah und SpVgg-Keeper Erion Avdija, für die beide Streithähne Gelb sahen.

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Haching an und für sich stets bemüht, der CFC durch die zahlreichen Wechsel nicht mehr so strukturiert, dafür aber hinten drin ohne Wackler.

Was auffällt: Außer in der Begegnung gegen Meuselwitz (0:0) zum Blitzturnier in Hartmannsdorf hat Chemnitz in jedem Testspiel getroffen. Gleichzeitig kassierte man in den bisherigen neun Tests nur drei Gegentore. Ihre Generalprobe absolvieren die Himmelblauen am Sonnabend (14 Uhr in Kappel) gegen die Greuther Fürth 'U23'.

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