Keine Ausreden, kein Alibi: Beim Schlusslicht zählt für den CFC nur der Sieg

Chemnitz - Die Personallage beim Chemnitzer FC bleibt angespannt. Die sportliche Situation soll sich mit einem Sieg am Freitagabend in der Hauptstadt verbessern. Im drittletzten Auswärtsspiel der Saison treten die Himmelblauen beim abgeschlagenen Schlusslicht Hertha Zehlendorf an. "Das Ziel ist klar: Wenige Tage vor dem Halbfinale im Landespokal brauchen wir ein Erfolgserlebnis", sagt Trainer Benjamin Duda (37).

Trotz angespannter Personallage fordert CFC-Coach Benjamin Duda (37, M.) von seiner Mannschaft in Zehlendorf eine Reaktion.  © imago/Fotostand

Am Mittwochabend steigt im Stadion an der Gellertstraße das Prestige-Duell mit dem Erzrivalen FC Erzgebirge Aue. Über 12.000 Tickets sind bereits verkauft. Vor dem Saison-Highlight muss das Duda-Team auf dem tristen Ernst-Reuter-Sportfeld das Ruder herumreißen.

Denn in den vorigen drei Partien sammelte der CFC nur einen Zähler ein. Von den vergangenen sieben Partien gingen fünf verloren. Die Gründe für die Krise?

"Die Vielzahl der personellen Ausfälle sorgt zweifellos für eine Schwächung der Mannschaft. Doch das nehmen wir nicht als Ausrede oder Alibi, sondern sehen darin eine Herausforderung", betont Chefcoach Duda.

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Mit den ausbleibenden Ergebnissen gerät der Fußball-Lehrer immer stärker in die Kritik. Beim 0:1 gegen Hertha BSC II. erklangen im Stadion vereinzelte "Duda raus"-Rufe. "Wir müssen uns dieser Situation kämpferisch stellen", sagt der 37-Jährige.

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Duda erwartet von seinen Jungs in Berlin-Zehlendorf "eine höhere Energie und größere Widerstandsfähigkeit. Das Erfolgserlebnis vor dem Pokalduell müssen wir uns am Freitagabend erarbeiten, erzwingen. Das geht nur über eine geschlossene kämpferische Leistung. Jeder weiß: Im Fußball gibt es keinen Ersatz für Siege!"

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 29 57:24 64
2 FC Carl Zeiss Jena 29 56:29 60
3 Hallescher FC 29 55:30 56
4 FC Rot-Weiß Erfurt 29 56:38 54
5 FSV Zwickau 29 45:40 52
6 VSG Altglienicke 29 42:35 46
7 BFC Preussen 28 39:43 41
8 1. FC Magdeburg II 29 46:40 40
9 Hertha BSC II 29 44:52 39
10 Chemnitzer FC 29 44:44 38
11 FSV 63 Luckenwalde 29 31:40 36
12 BFC Dynamo 29 39:43 35
13 SV Babelsberg 03 29 48:51 32
14 ZFC Meuselwitz 29 40:48 32
15 Greifswalder FC 29 28:40 28
16 BSG Chemie Leipzig 29 31:44 28
17 FC Eilenburg 29 28:49 21
18 Hertha 03 Zehlendorf 28 21:60 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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