Keine Durchschlagskraft, nächste Pleite: Ernüchterung und Enttäuschung beim CFC!

Chemnitz - Fast 5300 Zuschauer im Stadion, Flutlicht-Atmosphäre, das Duell zweier Spitzenklubs - der Rahmen passte am Freitagabend an der Chemnitzer Gellertstraße. Das Ergebnis aus Sicht der Gastgeber nicht!

Nichts zu machen für Jakob Jakubov (34) beim 1:0 durch Cottbus' Eric Rottmann (23).
Nichts zu machen für Jakob Jakubov (34) beim 1:0 durch Cottbus' Eric Rottmann (23).  © Picture Point/Gabor Krieg

Das 0:2 des CFC gegen den neuen Regionalliga-Spitzenreiter FC Energie Cottbus war eine einzige Enttäuschung. Nach der dritten Pleite in den vergangenen vier Spielen macht sich im Lager der Himmelblauen Ernüchterung breit.

"Eine Niederlage ist immer enttäuschend. Aufgrund des Spielverlaufs war der Sieg der Gäste verdient", sagte Innenverteidiger Robert Zickert (32). Er verlor den ersten Zweikampf des Spiels. Infolgedessen kam der Ex-CFCer Maximilian Oesterhelweg (32) frei zum Torschuss. Der Ball krachte an den Pfosten.

In dieser Szene war das Glück aufseiten des CFC. Neun Minuten später nicht. Der eher harmlose Schuss von Mittelstürmer Eric Hottmann (23) sprang Chris Löwe (33) an die Hacke und kullerte von dort aus ins Tor. Jakub Jakubov (34) kam nicht mehr an die Kugel heran.

Trainingsstart am 17. Juni: CFC viel in der Region unterwegs
Chemnitzer FC Trainingsstart am 17. Juni: CFC viel in der Region unterwegs

Am zweiten Gegentreffer war der CFC-Schlussmann nicht schuldlos. Nicolas Wähling (25) tanzte in der 66. Minute Löwe aus und zog mit links ab.

Jakubov ließ den Ball prallen. Hottmann stocherte das runde Leder über die Linie.

Die Himmelblauen wollten, es ging aber nichts

CFC-Chefcoach Christian Tiffert (41) brachte es auf den Punkt: "Wir hatten keine Durchschlagskraft".
CFC-Chefcoach Christian Tiffert (41) brachte es auf den Punkt: "Wir hatten keine Durchschlagskraft".  © Picture Point/Gabor Krieg

Der FCE-Torjäger machte an diesem Abend den Unterschied. Das wusste auch CFC-Trainer Christian Tiffert (41): "Selbst wenn die Bälle mal nicht so gut kamen, hat er daraus eine Torchance kreiert. Mit seiner körperlichen Präsenz und Geschwindigkeit hat er uns große Probleme bereitet. Das war schon ein erheblicher Unterschied zu dem, wie wir uns abgemüht haben."

Abgemüht war der passende Ausdruck. Die Chemnitzer wollten, aber es ging einfach nichts gegen die gut verteidigende Lausitzer Hintermannschaft. Zweimal kam die Tiffert-Elf im gesamten Spiel zum Abschluss - in der 40. und 43. Minute. Beide Male vergab Stephan Mensah.

"Wir hatten keine Durchschlagskraft", konstatierte der Chefcoach: "Klar kann man sagen, das waren Murmeltore von Cottbus. Aber selbst, wenn das 2:0 nicht fällt, wird es schwer für uns, ein Tor zu erzielen. Dafür war der Auftritt von Energie zu gut und unser nicht gut genug."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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