"Schnell, variabel, ballsicher!": CFC-Trainer Tiffert warnt vor Erfurter Offensive

Chemnitz - CFC-Trainer Christian Tiffert (41) bastelt an seiner Anfangsformation für das Spitzenspiel in Erfurt am Samstag! Mit Robert Zickert (32, 5. Gelbe) und Niclas Walther (20, Rotsperre/das Strafmaß wurde noch nicht verkündet) fehlen im Duell mit dem Tabellenführer zwei Stützen in der Abwehrreihe.

Zwei Säulen fehlen am Samstag in Erfurt: Niclas Walter (20, l./Rotsperre) und Robert Zickert (32, r./Gelbsperre). Das müssen Felix Brügmann (30, 2.v.l.) und Robert Berger (26) kompensieren.
Zwei Säulen fehlen am Samstag in Erfurt: Niclas Walter (20, l./Rotsperre) und Robert Zickert (32, r./Gelbsperre). Das müssen Felix Brügmann (30, 2.v.l.) und Robert Berger (26) kompensieren.  © IMAGO/Gabor Krieg

Eine Alternative wäre Dominik Pelivan (26) gewesen.

"Wäre ist das richtige Wort", sagte Tiffert am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

Soll heißen: Der Innenverteidiger spürt noch immer die Folgen seines Muskelfaserrisses im Oberschenkel.

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"Aktuell ist nicht in Ansätzen zu erkennen, wann er uns wieder zur Verfügung steht", bedauerte der Chefcoach und rechnet frühestens in zwei bis drei Wochen mit der Rückkehr des Drittliga-erprobten Pelivan.

Wer Tiffert kennt, weiß: Gejammert wird nicht. "Wir haben mit Pribanovic, Jusic, Arnold und Schreiber personelle Alternativen. Sie alle hinterlassen in den Trainingseinheiten einen sehr guten Eindruck."

Tiffert: "Wir haben genügend Möglichkeiten, um eine gute Defensive zu stellen."

Christian Tiffert (41) bastelt noch an der Anfangsformation für die Partie gegen Erfurt am Samstag.
Christian Tiffert (41) bastelt noch an der Anfangsformation für die Partie gegen Erfurt am Samstag.  © Picture Point/Gabor Krieg

Spielpraxis haben sie nicht. Gut möglich, dass Tiffert die Zickert- und Walther-Position nicht eins-zu-eins mit Abwehrmännern aus dem genannten Quartett besetzt, sondern den einen oder anderen Mittelfeldspieler nach hinten beordert.

"Auch das ist ein Thema. Wir haben genügend Möglichkeiten, um eine gute Defensive zu stellen."

Das muss auch sein. Mit 45 Toren haben die Thüringer gemeinsam mit dem FC Energie Cottbus, der in genau einer Woche in Chemnitz aufläuft, den gefährlichsten Angriff der Liga.

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Tiffert: "Die Erfurter Offensive ist schnell, variabel, ballsicher und wendig. Sie haben nicht den einen typischen Torjäger, sondern mehrere Spieler, die torgefährlich sind."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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