Welche Schwerpunkte setzt CFC-Trainer Tiffert?

Chemnitz - Der Blick aus dem Fenster ließ es erahnen, am Freitagmorgen gab es Gewissheit: Der Chemnitzer FC hat ein spielfreies Wochenende.

Training statt Nachholspiel heißt es an diesem Wochenende für CFC-Trainer Christian Tiffert (40).
Training statt Nachholspiel heißt es an diesem Wochenende für CFC-Trainer Christian Tiffert (40).  © Picture Point/Gabor Krieg

Das Kräftemessen mit dem FC Viktoria Berlin fällt zum zweiten Mal aus. Der Platz im Stadion Lichterfelde, wo der Drittliga-Absteiger jetzt wieder die Heimspiele austrägt, ist unbespielbar.

CFC-Trainer Christian Tiffert (40) war mit seinen Jungs am Mittwoch aus der Türkei zurückgekehrt. In Belek konnte in den Tagen zuvor bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen das anspruchsvolle Trainingsprogramm durchgezogen werden.

"Die Bedingungen waren wirklich top. Wir hatten eine sehr gute Stimmung im Team. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die fit und willig ist, die in jeder Trainingseinheit vorankommen will", erklärte Tiffert: "Deshalb war es genau der richtige Schritt, dieses Camp in der Türkei zu machen."

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Welche Schwerpunkte hat der Chefcoach in der kurzen Winterpause - vor Belek wurde eine Woche in Chemnitz trainiert - gesetzt? "Wir sind ein paar Themen angegangen, was das Spiel gegen den Ball betrifft. Das frühe, aggressive Anlaufen kostet Kraft. Das müssen die Spieler gut dosieren. Deshalb ist wichtig: Was macht man wann", erläuterte Tiffert.

Darüber hinaus standen gewisse Abläufe im Offensivbereich auf dem Plan. Tiffert: "Da hat in der Hinrunde das eine oder andere Mal die Abstimmung gefehlt. Zur Offensive gehört immer auch Kreativität. Die will ich den Spielern nicht nehmen. Aber man muss wissen, wer was zu welchem Zeitpunkt macht."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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