Chemnitz - Zweimal hat der Chemnitzer FC bei seinen Heimspielen in dieser Saison die magische Marke von 10.000 Zuschauern geknackt - zu den Derbys gegen den FSV Zwickau und FC Erzgebirge Aue. Beide Partien entschieden die Himmelblauen mit 3:1 für sich.
Nach drei Pflichtspielen in der Fremde kommt es am 11. Oktober (16 Uhr) zum nächsten Spitzenspiel auf der Fischerwiese. Dann gastiert der FC Rot-Weiß Erfurt an der Gellertstraße. Aktuell die einzige Mannschaft in der Regionalliga Nordost, die noch ungeschlagen ist.
"Wir werden diese Partie bewusst nicht als Top- oder Spitzenspiel ausrufen. Es ist noch früh in der Saison. Wir haben gerade einmal ein Drittel der Spielzeit hinter uns", betont CFC-Geschäftsführer Tommy Haeder (34).
Er blickt mit großer Vorfreude auf das Duell mit den Thüringern: "Mit Erfurt erwartet uns die bislang stärkste und konstanteste Mannschaft dieser Spielzeit."
Haeder hofft, wie gegen Zwickau und Aue, auf ein volles Haus. Denn: "Um unsere gute Ausgangslage zu verteidigen, wird es erneut einen Kraftakt brauchen, bei dem Mannschaft und Fans gemeinsam über sich hinauswachsen müssen. Es braucht jede einzelne himmelblaue Stimme in diesem Stadion."
Deshalb, so Haeder, "wollen wir zum dritten Mal die Marke von 10.000 Zuschauern durchbrechen und wieder eine Kulisse erzeugen, die uns bereits zu den beiden Bezirksderby-Siegen getragen hat."
Drei Spiele mit 10.000 Zuschauern: Das gab's zuletzt in der Saison 2015/16
Wird am 11. Oktober die fünfstellige Marke geknackt, wäre das etwas, das es in Chemnitz seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr gegeben hat! Zuletzt kamen in der Saison 2015/16 bei drei Ligaspielen jeweils mehr als 10.000 Zuschauer ins Stadion.
Damals hießen die Gegner Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue und Energie Cottbus. Der CFC spielte in der 3. Liga. Jetzt kann der Club das erstmals in der Regionalliga erreichen.
Ohnehin ist die Fischerwiese in dieser Saison ein echter Zuschauermagnet. 42.600 Fans strömten zu den bisherigen fünf Heimspielen ins Stadion.
Das entspricht einem Schnitt von 8520 Zuschauern pro Partie und damit dem aktuellen Bestwert der Regionalliga Nordost.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 10 | 32:8 | 24 | |
| 2 |
|
Chemnitzer FC | 10 | 21:5 | 23 | |
| 3 |
|
FC Erzgebirge Aue | 10 | 19:14 | 21 | |
| 4 |
|
Greifswalder FC | 10 | 23:15 | 19 | |
| 5 |
|
Hallescher FC | 10 | 15:7 | 19 | |
| 6 |
|
BFC Dynamo | 10 | 19:12 | 18 | |
| 7 |
|
VSG Altglienicke | 10 | 19:14 | 18 | |
| 8 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 10 | 14:9 | 16 | |
| 9 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 10 | 20:19 | 15 | |
| 10 |
|
FSV Zwickau | 10 | 12:16 | 14 | |
| 11 |
|
1. FC Magdeburg II | 10 | 20:22 | 13 | |
| 12 |
|
BFC Preussen | 10 | 12:14 | 10 | |
| 13 |
|
SV Babelsberg 03 | 10 | 11:15 | 9 | |
| 14 |
|
Hertha BSC II | 10 | 8:20 | 8 | |
| 15 |
|
BSG Chemie Leipzig | 10 | 10:16 | 6 | |
| 16 |
|
RSV Eintracht 1949 | 10 | 13:25 | 6 | |
| 17 |
|
Tasmania Berlin | 10 | 12:31 | 5 | |
| 18 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 10 | 7:25 | 3 | |
Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.