Eintracht Frankfurt gegen St. Tönis mit Pokal-Torrekord: Schon in der ersten Halbzeit wird's zweistellig!
Frankfurt am Main -Eintracht Frankfurt ließ in der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal dem Fünftligisten SC St. Tönis keine Chance und erreicht Historisches: Schon nach 45. Minuten stand es 10:0 - so viele Buden gab es in einer ersten Halbzeit des DFB-Pokals noch nie!
Danach passierte außer einem Treffer von Farès Chaibi (87.) kurz vor Schluss zum 11:0-Endstand nichts mehr.
Mit Otávio und Raphael Onyedika standen die beiden bislang prominentesten Neuzugänge der SGE von Beginn an auf dem Platz. Zudem war auf den Außenverteidiger-Positionen mit den erst 20-jährigen Elias Baum und Keita Kosugi in seinem ersten Bundesligaspiel ein wenig "Jugend forscht" angesagt.
Würde die Eintracht im Krefelder Grotenburg-Stadion nach der 0:7-Klatsche im Testspiel gegen den FC Brentford Unsicherheit zeigen? Nein, von Beginn an war der Vier-Klassen-Unterschied deutlich sichtbar und gleich der erste Ball der Hessen aufs Tor drin, als Jonathan Burkardt nach einer Uzun-Ecke von links am kurzen Pfosten im Fünfer frei zum Kopfball kam und das Leder im Eck zum 1:0 versenkte (4.).
Dann das gleiche Spiel von der anderen Seite, doch dieses Mal verwandelt Kapitän Robin Koch die Uzun-Vorlage per Kopf vom Elferpunkt: 2:0 (10.).
Und das entspannte Toreschießen der Profis gegen die Amateure ging weiter. Nach Ablage von Burkardt traf Ayoube Amaimouni-Echghouyab - genannt "Sepp" - den Ball im Sechzehner zwar nicht richtig, der noch leicht abgefälschte Schuss fand aber dennoch seinen Weg ins linke untere Eck zum 3:0 (17.).
Jonathan Burkardt erzielt Hattrick
Nach einem bisschen Leerlauf war es dann wieder Jonny Burkardt, der frei im Sechzehner eine schöne Flanke von Kosugi mit dem Kopf im langen Eck versenkte: 4:0 (29.). Kurz darauf machte der Japaner den nächsten Assist, als er auf Uzun ablegte, der aus sieben Metern zum 5:0 einnetzte (34.). Das hatte dem türkischen Nationalspieler offenbar so viel Spaß gemacht, dass er nach einer Kurzpass-Stafette im gegnerischen Strafraum gleich nochmal zulangte und das halbe Dutzend vollmachte (36.).
St. Tönis stand jetzt nur noch andächtig auf dem Platz und schaute den Frankfurtern beim Kombinieren zu, was dann Burkardt mit einem satten Schuss ins linke Eck zu seiner dritten Bude nutzte (41.).
Dann durften auch noch Baum (44.), Ebnoutalib (45.+1) und Mario Götze (45.+5) ran und mit einem 10:0 für die Gäste ging's in die Halbzeitpause.
Nach dem Offensiv-Festival in den ersten 45. Minuten ließ es Frankfurt anschließend erwartungsgemäß wesentlich ruhiger angehen und Adi Hütter wechselte fleißig aus. Zudem standen die Hausherren nun besser. So plätscherte die Partie ziemlich ereignislos dem Schlusspfiff entgegen. Immerhin konnte der eingewechselte Chaibi kurz vor Schluss mit einem schönen Treffer noch auf 11:0 (87.) erhöhen.
Sicherlich tat es der Eintracht gut, sich die Brentford-Blamage aus dem Kopf zu spielen. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) im Gastspiel beim 1. FC Union Berlin zum Saisonstart der Bundesliga wird aber ein ganz anderer Gegner auf dem Platz stehen.
Erstmeldung vom 21. August um 19.17 Uhr; Update um 19.56 Uhr.
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