Eintracht Frankfurt und Oliver Glasner: Geht die Erfolgsgeschichte weiter?

Frankfurt am Main - Oliver Glasner (48) sieht derzeit keinen Bedarf für Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung als Trainer von Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner (48) will sich bei der Entscheidung über eine mögliche Vertragsverlängerung nicht hetzen lassen.
Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner (48) will sich bei der Entscheidung über eine mögliche Vertragsverlängerung nicht hetzen lassen.  © Shuji Kajiyama/AP/dpa

"Ich habe wirklich noch lange genug Vertrag, die Zeit drängt nicht", sagte der Österreicher in einem Interview der Frankfurter Rundschau. Glasners Vertrag beim Tabellenvierten der Bundesliga gilt noch bis zum Sommer 2024.

Generell sei ihm wichtig, "dass es eine gemeinsame Perspektive gibt, die es zulässt, nachhaltig um die internationalen Plätze mitzuspielen". Zudem habe er den Grundsatz: "Wenn ich das Gefühl habe, ich bin noch am richtigen Platz, dann passt das und ich werde bleiben."

Wichtig sei, "dass immer alle denselben Weg gehen, an einem Strang ziehen. Darum geht es. Wenn das nicht so ist, wenn andere woanders hinwollen, dann ist das auch okay, aber dann passt halt Oliver Glasner nicht mehr dazu", sagte er.

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Der 48-Jährige kam zur Saison 2021/22 vom Bundesligarivalen VfL Wolfsburg zur Eintracht und führte die Hessen auf Anhieb zum Triumph in der Europa League und damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Champions League.

Dort überstanden die Frankfurter in dieser Saison als erster Neuling die Gruppenphase und treffen im Achtelfinale auf den italienischen Spitzenklub SSC Neapel.

"Gemeinsame Perspektive" hat für Eintracht-Coach Oliver Glasner oberste Priorität

Über mögliche Anfragen anderer Klubs mache er sich momentan "keine Gedanken. Es kommt, wie es kommt", sagte Glasner. Er sei überzeugt, in Frankfurt noch viel erreichen zu können.

Wenn alle an einem Strang ziehen, "kann es den maximalen Erfolg geben. Jedoch müssen wir auf der Hut sein, denn im Erfolg macht man die größten Fehler. Ich glaube, wir sind auf einem sehr guten Weg bei der Eintracht, aber wir dürfen im Erfolg nicht nachlassen."

Titelfoto: Shuji Kajiyama/AP/dpa

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