Er will weg! Verliert die Eintracht eines ihrer wichtigsten Puzzleteile?

Frankfurt am Main - Schon lange wurde darüber spekuliert, jetzt könnte alles ganz schnell gehen und Eintracht Frankfurt somit einen der wichtigsten Bausteine der letztjährigen Erfolge verlieren.

Ben Manga (48, M.), Direktor Profifußball bei der Eintracht, könnte schon bald seine Zelte in Frankfurt abbrechen.
Ben Manga (48, M.), Direktor Profifußball bei der Eintracht, könnte schon bald seine Zelte in Frankfurt abbrechen.  © DPA/Arne Dedert

Dabei geht es aber nicht um Leistungsträger wie Kevin Trapp (32), Daichi Kamada (26) oder Kapitän Sebastian Rode (31). Viel eher handelt es sich um einen der wohl wichtigsten Männer hinter den Kulissen der SGE: den Direktor Profifußball Bienvenido "Ben" Manga-Ubenga (48).

Laut einem Bericht von Sky Sport soll der ehemalige Chefscout der Adlerträger in regem Austausch mit einem englischen Spitzenverein und dort recht nahe vor einer Vertragsunterschrift stehen. Möglich soll das eine millionenschwere, nicht genauer bezifferte Ausstiegsklausel in Mangas bis 2026 gültigem Arbeitspapier beim hessischen Bundesligisten machen. Ob diese in voller Höhe gezogen werden würde, dürfe jedoch bezweifelt werden.

Während der ehemalige Profi, der unter anderem für Alemannia Aachen und den Karlsruher SC kickte, laut Sky Sport unbedingt seine Zelte in Frankfurt abbrechen möchte, sei mittlerweile auch die SGE offen für entsprechende Gespräche.

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Sollten diese für alle Parteien zufriedenstellend verlaufen, könnte ein Wechsel des 48-Jährigen, dem ein Posten als Top-Verantwortlicher beim namentlich nicht genannten England-Klub winkt, noch in diesem Jahr vonstattengehen.

Ben Manga kickte selbst für Alemannia Aachen und den Karlsruher SC

In der Mainmetropole genießt Manga seit Jahren einen ausgezeichneten Ruf und wurde neben dem ehemaligen Sportvorstand, Fredi Bobic (51), als Baumeister des Frankfurter Aufschwungs geadelt.

Im Jahr 2016 stieß Manga als Chefscout zur Diva vom Main und zeichnete unter anderem für die Transfers von späteren und aktuellen Leistungsträgern wie Sébastien Haller (28), Tuta (23), Luka Jovic (24), Jesper Lindström (22) oder zuletzt Randal Kolo Muani (23) verantwortlich.

Erst im Sommer 2021 wurde er nach dem Abgang von Bruno Hübner (61) zu dessen Nachfolger befördert, wurde seitdem aber immer wieder mit einem möglichen Vereinswechsel in Verbindung gebracht.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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