Faktor Geld: Glasner sieht Eintracht nicht in Deutschlands Topgruppe

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner (48) sieht seinen Club auch nach dem Titel in der Europa League finanziell noch nicht in der deutschen Fußball-Elite.

Trainer Oliver Glasner (48) sieht Eintracht Frankfurt finanziell noch nicht unter den Topklubs in Deutschland.
Trainer Oliver Glasner (48) sieht Eintracht Frankfurt finanziell noch nicht unter den Topklubs in Deutschland.  © Arne Dedert/dpa

"Als Eintracht stehen wir in der Geldrangliste zwischen den Plätzen acht bis zehn, deshalb müssen wir - wie viele andere Klubs auch - andere Wege finden, mit denen wir uns auf dem Platz einen Vorteil verschaffen", sagte der Österreicher in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

Die Hessen haben 2022 - unter anderem nach Siegen über den FC Barcelona und die Glasgow Rangers - die Europa League gewonnen und dürfen deshalb erstmals in der Champions League starten.

In dieser Bundesliga-Saison befindet sich die Eintracht auf Kurs, erneut in den internationalen Wettbewerb einzuziehen.

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Die Finanzen sieht Glasner im Fußball als ein zentrales Kriterium. "Der vielversprechendste Erfolgsfaktor bleibt Geld. Wer den höchsten Etat hat, der steht in der Regel auch in der Tabelle vorne, so wie seit zehn Jahren der FC Bayern", sagte der 48-Jährige.

"Gute Arbeit musst du trotzdem machen, keine Frage, aber die Finanzkraft ermöglicht dir, einen Kader zu haben, mit dem auch ein anderer Fußball möglich ist", so Glasner. Die spielerische Leichtigkeit müsse man sich auch leisten können.

Frankfurt tritt am Abend des heutigen Mittwochs (21 Uhr/DAZN) beim SSC Neapel zum Achtelfinal-Rückspiel in der Königsklasse an. Das Hinspiel ging mit 0:2 verloren.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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