Hat Eintracht Frankfurt in Frankreich den Kostic-Ersatz gefunden?

Frankfurt am Main - Noch immer ist nicht klar, ob Filip Kostic (28) trotz seines bis Mitte 2023 gültigen Vertrags auch in der kommenden Saison für Eintracht Frankfurt auflaufen wird.

Faitout Maouassa (l.) im Zweikampf mit Islands Valdimar Thor Ingimundarson beim 2:0 der Franzosen in der Vorrunde der U21-EM.
Faitout Maouassa (l.) im Zweikampf mit Islands Valdimar Thor Ingimundarson beim 2:0 der Franzosen in der Vorrunde der U21-EM.  © Tamas Vasvari/MTI/AP/dpa

Zuletzt war zu hören, dass der Serbe - mit vier Toren und 17 Assists in der abgelaufenen Saison einer der Leistungsträger im Team - dem ehemaligen Eintracht-Sportchef Fredi Bobic (49) zu Hertha BSC nach Berlin folgen könnte (TAG24 berichtete).

Da verwundert es nicht, dass sich die Hessen nach einem möglichen Nachfolger umsehen. Wie nun die französische Tageszeitung "Le Parisien" berichtet, habe man sich seitens der Eintracht beim FC Stade Rennes nach U21-Nationalspieler Faitout Maouassa erkundigt.

Der 22-Jährige käme als Kostic-Ersatz durchaus in Betracht, kann er genau wie der Serbe die komplette linke Seite abdecken, auch wenn er in der abgelaufenen Saison beim Tabellensechsten der Ligue 1 vorwiegend als linker Verteidiger eingesetzt war.

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Insgesamt 23 Liga-Spiele sowie zwei Partien in der Champions League bestritt Maouassa 2020/21 für Rennes, wobei ihm eine Torvorlage gelang.

Allerdings hatte ihn eine im Herbst 2020 erlittene langwierige Knöchelverletzung zurückgeworfen.

Für Faitout Maouassa müsste Eintracht Frankfurt allerdings Ablöse bezahlen

In der Saison zuvor hatte sich der Spieler, der alle Jugendnationalteams in Frankreich durchlaufen hat, vor dem coronabedingten Abbruch der Spielzeit mit guten Leistungen als Stammspieler beim damaligen Überraschungsdritten der Ligue 1 festgespielt.

Da Maouassa noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 besitzt, dürfte bei einer Verpflichtung allerdings eine Ablösesumme fällig werden. Laut transfermarkt.de liegt sein Marktwert zurzeit bei 12 Millionen Euro.

Titelfoto: Tamas Vasvari/MTI/AP/dpa

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