Nach Eintracht-Heimsieg gegen Heidenheim: Krösche lässt Abgangsgerüchte lauter werden
Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche (45) hat eigentlich noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2028. Doch ein vorzeitiges Ende scheint durchaus im Bereich des Möglichen - wie jetzt auch seine Reaktion nach dem Heimsieg gegen Heidenheim zeigt.
Im Anschluss an den glücklichen 1:0-Erfolg der SGE gegen das Schlusslicht der Bundesliga am Samstagnachmittag wurde Krösche auf seine persönliche Zukunft angesprochen.
Anstatt den zuletzt lauter werdenden Gerüchten einen Riegel vorzuschieben, antwortete der 45-Jährige auf die Frage, ob es stimme, dass er darüber nachdenke, seinen bis Vertrag nicht zu erfüllen, ausweichend und gleichzeitig vielsagend.
"Also erst mal bleiben wir bei den Fakten: Ich habe Vertrag bis 2028, und Spekulationen gibt's halt immer. Ich habe Vertrag bis 2028 - und daran ändert sich auch nichts", so der Manager.
Ob es bei der am vergangenen Freitag abgehaltenen Aufsichtsratssitzung der Eintracht auch um Krösches weiteren Werdegang und dessen Pläne ging, ließ er außerdem offen. Die Sitzung sei "nichts Außergewöhnliches" gewesen, führte er knapp aus.
Eintracht Frankfurt: Sportvorstand Markus Krösche hätte viele Marktoptionen
Sollte sich der Sportboss im Sommer tatsächlich dazu entscheiden, bei den Adlerträgern aussteigen zu wollen, dürfte es an Interessenten nicht mangeln.
Durch seine herausragende Arbeit in Frankfurt hat sich Krösche einen exzellenten Ruf in ganz Europa verschafft und könnte sicher zwischen einigen spannenden Projekten wählen.
Auch Borussia Dortmund könnte bei einem Ausscheiden von Sebastian Kehl (46) und Lars Ricken (49) möglicherweise wieder eine Option werden.
Titelfoto: Marcus Brandt/dpa
