Hat Eintracht-Teufelskreis weitreichende Folgen? Krösche denkt wohl an SGE-Abschied!
Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Negativentwicklung könnte tiefgreifende Veränderungen nach sich ziehen. Markus Krösche (45) denkt wohl über einen vorzeitigen Abschied nach.
Information von "Sport Bild" zufolge sei es komplett offen, ob der SGE-Sportvorstand seinen 2028 auslaufenden Vertrag überhaupt erfüllt.
Demnach soll der 45-Jährige seine Entscheidung unter anderem davon abhängig machen, wie der Klub sich zukünftig ausrichten möchte.
Zur Erinnerung: Aktuell müssen die Frankfurter jedes Jahr mindestens einen teuren Abgang eines Leistungsträgers verkraften, um irgendwie wirtschaftlich nicht zu kollabieren.
Das bleibt letztlich meist am Verkaufsgeschick von Krösche hängen und blockiert gleichzeitig eine nachhaltige sportliche Weiterentwicklung der Mannschaft.
Und genau das und nicht etwa die aktuelle Tabellensituation soll für Krösche der entscheidende Punkt sein, wieso er ins Grübeln gerät.
Kritik von Axel Hellmann kam bei SGE-Sportvorstand Markus Krösche nicht gut an
Zudem will "Sport Bild" Kenntnis darüber haben, dass Krösche mit einigen Aussagen von Vorstandssprecher Axel Hellmann (54) auf der Mitgliederversammlung im Januar nicht glücklich war.
Dieser sagte im Wortlaut: "Ich glaube, wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt, und wir müssen feststellen: Die eine oder andere Personalie hat schlichtweg nicht funktioniert."
Eine klare Botschaft in Richtung des Sportvorstands, der vor allem mit der Verpflichtung von Millionengrab Elye Wahi (23, rund 26 Millionen Euro) komplett daneben lag.
Festzuhalten ist aber: Krösche hatte nicht viele solcher Fehlschüsse in Sachen Transfers. Gilt europaweit eigentlich als Top-Manager, was er unter anderem mit den Käufen und Verkäufen von Omar Marmoush (27) oder Hugo Ekitiké (23) eindrucksvoll bewiesen hat.
Klar, dass da die öffentliche Kritik von Hellmann bei Krösche nicht gut ankommt. Gemeinsam mit der stockenden Entwicklung des Klubs könnten dies Argumente für Krösche sein, eine vorzeitige Trennung anzustreben.
Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

