Keine Antwort auf Rieras Wutrede: HSV gelingt Comeback-Sieg gegen Eintracht Frankfurt

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Frankfurt am Main - Eine Reaktion auf die Riera-Wutrede bleibt aus! Eintracht Frankfurt zeigt den nächsten blutleeren Auftritt und verliert verdient mit 1:2 (0:0) gegen den Hamburger SV.

Fabio Vieras (l.) Schuss an die Latte war die einzige Großchance im ersten Durchgang zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV:
Fabio Vieras (l.) Schuss an die Latte war die einzige Großchance im ersten Durchgang zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV:  © Florian Wiegand/dpa

Tempo? In der ersten halben Stunde komplett Fehlanzeige!

Einzig Fabio Vieras Lattenklatscher in der 26. Minute blieb erwähnenswert in Erinnerung sowie die Tatsache, dass der HSV zumindest mehr versuchte.

Eine Doppelchance von Can Uzun (38. und 39.) weckte die Gastgeber dann ein wenig auf, doch bis zum Pausenpfiff blieb es bei einem torlosen Sommer-Kick.

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Folgerichtig wurde die Riera-Elf von lauten Pfiffen der eigenen Fans in die Katakomben begleitet.

Als hätte man sie in der Halbzeit wachgerüttelt, kamen beide Teams plötzlich mit frischer Dynamik auf den Platz zurück.

Can Uzun rutschte bei seinem Abschluss noch leicht weg, traf aber trotzdem zur 1:0-Führung für die SGE.
Can Uzun rutschte bei seinem Abschluss noch leicht weg, traf aber trotzdem zur 1:0-Führung für die SGE.  © Florian Wiegand/dpa

Eintracht geht in Führung, HSV gelingt starkes Comeback

Fabio Viera brachte den HSV mit seinem Treffer zum 2:1 auf Siegkurs.
Fabio Viera brachte den HSV mit seinem Treffer zum 2:1 auf Siegkurs.  © Florian Wiegand/dpa

Zunächst brachte Uzun die SGE nach einem Ballverlust der Hamburger in der eigenen Hälfte mit 1:0 in Front (48.).

Beinahe im Gegenzug glich Albert Grönbaek mit einem strammen Flachschuss ins lange Eck die Partie wieder aus - 1:1 (51.)!

Und der HSV blieb jetzt dran. Einen Zuckerpass von Grönbaek über die Frankfurter Abwehr vollendete Viera frei vor Zetterer zum 1:2 (59.).

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Bei der Eintracht war spätestens jetzt der Stecker wieder gezogen. Zwar versuchten die Hessen irgendwie noch zum Ausgleich zu kommen - die letzte Entschlossenheit und Gier fehlte allerdings sichtlich.

Kristensen holte sich kurz vor Schluss noch Gelb-Rot ab (90.+12), letztlich blieb es aber beim hochverdienten 2:1-Auswärtssieg für die Hanseaten. Damit sammelt der HSV drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt, wohingegen die Eintracht leichtfertig die europäischen Plätze aufs Spiel setzt und auf Rieras fragwürdige Pressekonferenz eben keine Antwort auf dem Platz folgte.

Die Statistik zum Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV

32. Spieltag

Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 1:2 (0:0)

Eintracht Frankfurt: Zetterer - Amenda, Skhiri (61. Kristensen), R. Koch, Brown - Larsson (82. Ebnoutalib), Höjlund (61. Chaibi) - Knauff (82. Amaimouni-Echghouyab), Uzun, Kalimuendo - Burkardt (61. Bahoya)

Hamburger SV: Heuer Fernandes - Capaldo, Torunarigha (83. Poulsen), Omari - Jatta (68. Gotscholeischwili), Remberg, Sambi Lokonga (79. Elfadli), Grönbaek (78. L. Vuskovic) - Fábio Vieira, Glatzel (68. Downs), Königsdörffer

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

Zuschauer: 59.400 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Uzun (48.), 1:1 Grönbaek (51.), 1:2 Fábio Vieira (59.)

Gelbe Karten: Höjlund (2), Kalimuendo (4), Uzun (3), Bahoya (2) / Capaldo (8)

Gelb-Rote Karten: Kristensen (90.+12/wiederholtes Foulspiel) / -

Titelfoto: Florian Wiegand/dpa

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