Europa fest im Blick: Das macht Eintracht Frankfurt nach Remis in Augsburg Hoffnung

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Von Von Martin Moravec

Augsburg/Frankfurt am Main - Die verschenkten Punkte in Augsburg nervten Eintracht Frankfurts Trainer Albert Riera (44). "Wir hätten gewinnen müssen. Mit drei Punkten wäre es leichter, unser Ziel am 16. Mai zu erreichen", sagte der Spanier nach dem 1:1 (0:1) beim FC Augsburg. Aber die zweite Halbzeit macht Hoffnung.

Die Spieler von Eintracht Frankfurt bedanken sich bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung. Vor allem die zweite Halbzeit gegen Augsburg macht Hoffnung, das Ziel Europa zu erreichen.
Die Spieler von Eintracht Frankfurt bedanken sich bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung. Vor allem die zweite Halbzeit gegen Augsburg macht Hoffnung, das Ziel Europa zu erreichen.  © Daniel Löb/dpa

Das Ziel ist klar: Europa. Doch im aktuellen Frankfurter Tempo wird das vor dem Saisonfinale am 16. Mai schwer genug.

Zwar reicht schon der siebte Tabellenplatz in der Bundesliga, um kommende Saison international zu spielen. Doch fünf Punkte aus den vergangenen fünf Partien sind eigentlich zu wenig.

"Wir müssen an uns denken und unseren Job machen", sagte Riera, der ob der mageren Ausbeute und fehlenden Entwicklung des Teams seit seinem Amtsantritt Anfang Februar in der Kritik steht.

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Die Eintracht ist aktuell sogar Siebter. Doch der punktgleiche SC Freiburg kann am Sonntag (17.30 Uhr) bei Borussia Dortmund vorbeiziehen.

Albert Riera lobt die Reaktion der Eintracht nach Rückstand

Eintracht-Coach Albert Riera (44) war vor allem mit der Reaktion seiner Mannschaft nach dem Rückstand zufrieden.
Eintracht-Coach Albert Riera (44) war vor allem mit der Reaktion seiner Mannschaft nach dem Rückstand zufrieden.  © Daniel Löb/dpa

"Wenn wir die zweite Halbzeit als Maßstab nehmen, wenn wir das hinbekommen in den nächsten drei Spielen, dann werden wir genug Punkte holen, um in Europa einzuziehen", meinte Sportvorstand Markus Krösche (45) trotzig.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Frankfurter gegen Augsburg tatsächlich mehr Laufbereitschaft, mehr Leidenschaft, mehr Hingabe.

"Diese Mannschaft spürt keine Angst, das sieht man an der Reaktion, dass wir gewinnen wollten", lobte Riera sein Team, das kurz vor der Halbzeit durch Anton Kade (44. Minute) in Rückstand geraten war. Joker Ritsu Doan (66.) glich nach dem Seitenwechsel noch aus.

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Am Ende wurde es trotzdem nur ein Punkt. Drei Spieltage vor dem Saisonende sollte sich die Eintracht keinen Ausrutscher mehr erlauben. Vor dem Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten Hamburger SV am kommenden Samstag sprach Riera daher von einem "Pflichtsieg".

Titelfoto: Daniel Löb/dpa

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