Krösche-Nachfolge in Frankfurt: Kommt neuer Sportvorstand aus der zweiten Liga?

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Frankfurt am Main - Ist Eintracht Frankfurt bei der Suche nach einem Ersatz für Ex-Sportvorstand Markus Krösche (46) fündig geworden? Verhandlungen mit einem potenziellen Nachfolger sollen in die entscheidende Phase gehen.

Ist Joti Chatzialexiou (50) bald bei Eintracht Frankfurt tätig?
Ist Joti Chatzialexiou (50) bald bei Eintracht Frankfurt tätig?  © Daniel Karmann/dpa

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll sich mit Joti Chatzialexiou (50) ein Favorit herauskristallisiert haben. Aktuell steht der gebürtige Frankfurter beim 1. FC Nürnberg als Sportvorstand unter Vertrag.

Die Eintracht müsste folglich eine Ablösesumme an die Franken zahlen, die sich dem Bericht zufolge im unteren einstelligen Millionenbereich bewegen soll.

Eine Kontaktaufnahme vonseiten der Hessen habe es laut den Club-Bossen bisher aber nicht gegeben.

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Der zuletzt ebenfalls im Fokus stehende Christoph Spycher (48) vom Schweizer Erstligaverein BSC Young Boys sei demnach inzwischen "kein Thema mehr". Gleiches gelte für Benjamin Weber (43) vom FC Augsburg und Marcel Schäfer (42, RB Leipzig).

Für Chatzialexiou wäre es eine Rückkehr, war er doch von 2001 bis 2009 als Coach beim Eintracht-Nachwuchs tätig. Anschließend führte ihn sein Weg über Aufgaben in Verantwortungspositionen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach Nürnberg, wo er seit Ende Mai 2024 als Sportvorstand gebunden ist und mit der Kaderplanung überzeugen konnte.

Die Hessen suchen derzeit einen Sportvorstand-Nachfolger für Markus Krösche (46).
Die Hessen suchen derzeit einen Sportvorstand-Nachfolger für Markus Krösche (46).  © Florian Wiegand/dpa

In Frankfurt dürfte man derweil auf eine zeitnahe Einigung zwischen Krösche und AC Mailand hoffen, wo der 46-Jährige als neuer "Head of Football" im Gespräch sein soll. Der Grund: Der Ex-Sportvorstand und die Verantwortlichen haben sich auf eine Ausstiegsklausel geeinigt, die laut "Bild" zwischen 3,5 und fünf Millionen Euro in die Kassen spülen würde.

Titelfoto: Montage: Daniel Karmann/dpa, Florian Wiegand/dpa

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