Frankfurt am Main - Die erhoffte Verstärkung für Eintracht Frankfurt in der Mittelfeldzentrale hat es während des Winter-Transferfensters nicht gegeben. Allerdings soll auf dieser Position im Sommer nachgelegt werden. Einer der Kandidaten soll Grischa Prömel (31) von der TSG 1899 Hoffenheim sein.
Das berichtet unter anderem die "Bild". Der Coup dabei: Der Vertrag des erfahrenen Führungsspielers der TSG läuft aus, er könnte also ablösefrei an den Main wechseln.
Ein wenig überraschend wäre eine Verpflichtung des 137‑fachen Bundesligakickers ja schon: Passt er doch mit seinen 31 Jahren so gar nicht in das bisherige Konzept der Verantwortlichen um Sportvorstand Markus Krösche (45), eher auf entwicklungsfähige Spieler mit viel Potenzial zu setzen.
Aber vielleicht ist es genau das - Prömels Erfahrung und der Wille, Verantwortung auf dem Platz zu übernehmen - die ihn für die Adlerträger wertvoll machen könnte.
Wie wertvoll er sein kann, beweist er in der aktuellen Saison. Verpasste er noch nahezu die gesamte vorherige Spielzeit wegen eines Kreuzbandrisses, so hat er als absoluter Stammspieler jetzt in 20 Bundesliga-Partien mit bereits sechs Toren und zwei Vorlagen großen Anteil am Höhenflug der Kraichgauer.
Und zu diesem steuert er als klassischer Box-to-Box-Spieler zudem viel zur defensiven Stabilität bei. Mit nur 23 Gegentreffern besitzt die TSG nach Bayern München und dem BVB die drittbeste Abwehr der 1. Bundesliga!
Im Vergleich dazu stellen die Frankfurter mit ihren 45 Gegentoren gemeinsam mit Schlusslicht Heidenheim die Schießbude in Deutschlands Oberhaus.
Auch Cajetan Lenz vom VfL Bochum ein Thema bei Eintracht Frankfurt
Allerdings soll Prömel nicht der einzige deutsche Spieler auf der Liste möglicher Verstärkungen für die kommende Saison bei Eintracht Frankfurt sein. Auch Youngster Cajetan Lenz vom VfL Bochum soll bekanntlich das Interesse der Hessen geweckt haben.
Der deutsche U20-Nationalspieler würde mit seinen 19 Jahren natürlich wieder mehr zum bisherigen Kaufverhalten der SGE passen. Für ihn müsste allerdings eine Ablösesumme nach Bochum überwiesen werden.
Lenz besitzt noch einen gültigen Vertrag bis 2029.
Da sein zuletzt immer weiter steigender Marktwert mittlerweile laut "Transfermarkt.de" bereits bei sechs Millionen Euro liegt, würde die Ablöse sicherlich im zweistelligen Millionenbereich liegen.