Riesen-Aufregung um Millimeter-Abseits: Zahnlose Eintracht gegen Heidenheim im VAR-Glück!

Frankfurt am Main - Von Riera-Fußball nichts zu sehen! Eintracht Frankfurt zeigt gegen den 1. FC Heidenheim eine äußerst schwache Leistung und gewinnt trotzdem knapp mit 1:0 (0:0). Riesige Aufregung gibt es vor allem um eine VAR-Entscheidung.

Umkämpft, aber spielerisch schwach: Nathanial Brown (22) und Eintracht Frankfurt taten sich gegen den 1. FC Heidenheim extrem schwer.  © Florian Wiegand/dpa

Viel Ballbesitz, wenig Ertrag: So schnell konnte man die Anfangsphase im Duell zwischen der SGE und dem Tabellenletzten aus Heidenheim zusammenfassen.

Von Rieras Credo "Mehr Risiko, kein Ball nach hinten spielen" war überhaupt nichts zu sehen.

Zudem agierte die Eintracht stets zu langsam, ohne Feuer und total einfallslos - altbekannte Probleme aus der Toppmöller-Zeit würden böse Zungen behaupten.

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Auch ein Blick auf die extrem niedrigen xG-Werte von 0,11 (Frankfurt) und 0,00 verriet, was die Fans in der ersten Halbzeit ertragen mussten.

Folgerichtig ging es beim Zwischenstand von 0:0 in Kabinen.

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Eintracht Frankfurt gegen Heidenheim: VAR-Diskussionen und Koch-Platzverweis in zweiter Halbzeit

Arnaud Kalimuendos (l.) Treffer zum 1:0 war gleichbedeutend mit dem Endstand der Partie.  © Florian Wiegand/dpa

Im zweiten Durchgang gingen die Hausherren dann wie aus heiterem Himmel nach einer hohen Flanke von Fares Chaïbi in Führung. Das dadurch entstandene Chaos im Gäste-Sechzehner nutzte Arnaud Kalimuendo und schweißte das Leder volley zum 1:0 ein (53. Minute).

Der Schock für die Adlerträger folgte nur wenige Momente später. Einen blitzsauberen Konter der Heidenheimer schloss Sirlord Conteh frei vor Keeper Zetterer per Lupfer eiskalt ab.

Doch der vermeintliche Ausgleich wurde im Nachhinein vom VAR wegen einer Abseitsstellung einkassiert.

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Und diese birgt enorm viel Zündstoff, denn die Bilder zeigten, dass Contehs Schulter nur wenige Millimeter vor Aurèle Amendas rechtem Fuß gewesen sein soll - eine Szene, die selbst mit VAR und kalibrierter Linie nur schwer eindeutig zu bewerten ist.

Im weiteren Verlauf flog Kapitän Robin Koch noch mit Gelb-Rot (74.) vom Platz am Endergebnis änderte sich allerdings nichts mehr - es blieb beim schmeichelhaften 1:0-Heimsieg der SGE.

Die Statistiken zum Bundesliga-Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Heidenheim

Eintracht Frankfurt - 1. FC Heidenheim 1:0 (0:0)

Eintracht Frankfurt: Zetterer - Brown, Amenda, R. Koch, Collins - Larsson - Doan (88. Arrhov), Chaibi (80. Baum) - Amaimouni-Echghouyab (80. Burkardt), Kalimuendo (80. Skhiri), Bahoya (90.+3 Höjlund)

1. FC Heidenheim: Ramaj - Busch (84. Traoré), Mainka, Gimber, Behrens - Schöppner - Dorsch (63. M. Kaufmann), Kerber (80. Honsak) - Dinkci, Siwsiwadse (80. Schimmer), Ibrahimovic (63. S. Conteh)

Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)

Zuschauer: 58.700

Tore: 1:0 Kalimuendo (53.)

Gelbe Karten: Zetterer (1) / Dorsch (2), Dinkci (2)

Gelb-Rote Karten: R. Koch (73./wiederholtes Foulspiel) / -

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 26 93:25 67
2 Borussia Dortmund 26 55:26 58
3 TSG 1899 Hoffenheim 26 54:34 50
4 VfB Stuttgart 25 50:34 47
5 RB Leipzig 25 48:34 47
6 Bayer 04 Leverkusen 26 49:33 45
7 Eintracht Frankfurt 26 49:49 38
8 SC Freiburg 25 37:42 34
9 FC Augsburg 26 31:45 31
10 Hamburger SV 26 29:37 30
11 1. FC Union Berlin 25 30:42 28
12 Borussia Mönchengladbach 26 30:43 28
13 1. FC Köln 26 35:44 25
14 SV Werder Bremen 25 29:45 25
15 1. FSV Mainz 05 25 29:41 24
16 FC St. Pauli 26 23:42 24
17 VfL Wolfsburg 26 35:56 21
18 1. FC Heidenheim 26 24:58 14

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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