Sechser-Not in Frankfurt: Eintracht zündet Turbo im Poker um Hertha-Wunderkind
Frankfurt am Main - Sechser dringend gesucht! Eintracht Frankfurt macht im Kampf um Supertalent Kennet Eichhorn (16) mächtig Dampf und intensiviert seine Bemühungen hinsichtlich eines Sommer-Wechsels.
Dass die SGE unbedingt einen neuen defensiven Mittelfeldakteur benötigt, wurde in den letzten Monaten mehr als deutlich.
Auf der Suche nach einem echten Staubsauger vor der Abwehr, der noch dazu spielerische Akzente setzen soll, haben die Frankfurter nun wohl ihre Wunschlösung gefunden.
Der "Bild" zufolge sollen Sportvorstand Markus Krösche (45) und Co. ihre Verhandlungen um Ausnahmekicker Kennet Eichhorn von Hertha BSC Berlin mit Vollgas anschieben.
Schon im letzten Sommer waren die Adlerträger kurz davor, Eichhorn an den Main zu lotsen. Dieses Vorhaben soll jetzt in der kommenden Transferphase ein erfolgreiches Ende finden.
Der Kontakt mit dem Umfeld sowie der Familie des 16-Jährigen besteht demnach schon länger und ist auch nie abgerissen.
Eintracht Frankfurt hat große Konkurrenz im Transfer-Werben um Kennet Eichhorn
Da der Shootingstar der 2. Liga, der aktuell von einer schweren Sprunggelenkverletzung ausgebremst wird, offenbar eine lukrative Ausstiegsklausel im Bereich von zehn bis zwölf Millionen (Marktwert aktuell bereits bei 20 Millionen) besitzt, wird der Deal am Geld sicher nicht scheitern.
Schwierig wird es für die Eintracht eher, sich gegen die massive Konkurrenz im Werben um das Wunderkind durchzusetzen.
Dem Vernehmen nach sind der FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig sowie zahlreiche Topklubs aus dem Ausland hinter Eichhorn her.
Gleichwohl würde der Youngster aufgrund der schwächelnden Konkurrenz auf seiner Position unter Neu-Coach Albert Riera (43) wohl sofort viel Spielzeit erhalten. Ein Argument, das gerade in seinem jungen Alter nicht zu vernachlässigen ist.
Titelfoto: David Inderlied/dpa

