Sein Sohn (13) soll Kokain genommen haben: Razzia bei Eintracht-Präsident Peter Fischer!

Frankfurt am Main - Dem Eintracht-Boss droht mächtig Ärger! Wegen mutmaßlichem Kokain-Besitz ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Frankfurt-Präsident Peter Fischer (66).

Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main ermittelt wegen mutmaßlichen Kokain-Besitzes gegen Eintracht-Präsident Peter Fischer (66).
Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main ermittelt wegen mutmaßlichen Kokain-Besitzes gegen Eintracht-Präsident Peter Fischer (66).  © DPA/Arne Dedert

Wie die Hessenschau berichtet, hat die Frankfurter Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den 66-Jährigen aufgenommen. Der Verdacht lautet auf mutmaßlichen unerlaubten Erwerb und Besitz von Kokain.

Im Fokus sollen dabei aber nicht nur Fischer selbst, sondern auch sein älterer Sohn (25) sowie dessen Mutter stehen. Wie die Bild-Zeitung des Weiteren erfuhr, sei es am vergangenen Dienstag (31. Januar) gegen 6 Uhr morgens zu der Razzia gekommen sein, bei der neben den vermeintlichen Kokainspuren auch Marihuana gefunden wurde.

Während der Eintracht-Präsi selbst noch nicht negativ im Strafregister aufgefallen ist, sieht das bei seinem Sohn ganz anders aus. Gleich mehrmals wurde gegen den 25-Jährigen ermittelt. Unter anderem gehörten hierzu diverse Sachbeschädigungen, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Anlässlich für die Ermittlungen soll ein Vorfall in der Schule seines jüngeren Sohnes (13) gewesen sein. Dort soll der Fischer-Spross mit einem Freund Kokain konsumiert haben.

Daraufhin habe die Mutter des Jungen die Behörden alarmiert, was Ende Januar zu einer Durchsuchung in Fischers Wohnung führte. Dort sollen die Ermittler Kokainrückstände auf dem Nachttisch des Eintracht-Präsidenten gefunden haben.

Kokain-Ermittlungen gegen Präsident Peter Fischer: Eintracht Frankfurt reagiert.

Derweil hat auch der Bundesliga-Fünfte der laufenden Spielzeit auf die Ermittlungen reagiert. Noch in dieser Woche soll es eine Sondersitzung mit den Vereinsbeiräten geben. Unklar sei bislang aber, welche Konsequenzen es für Fischer geben könnte.

Vorstandssprecher Axel Hellmann (51) wollte sich weder in seiner Funktion, noch als enger Freund des Präsidenten genauer äußern.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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