Verletzungs-Schock und Joker-Tor: Eintracht schlägt Freiburg

Frankfurt am Main - Im Kampf um die Plätze für den Einzug in einen europäischen Wettbewerb schlägt Eintracht Frankfurt am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga den SC Freiburg verdient mit 2:0 (0:0).

Kaua Santos (r.) verletzte sich gleich in seiner ersten Aktion. Er musste ausgewechselt werden.  © Uwe Anspach/dpa

Das Spiel hatte mit einem weiteren Verletzungsschock für die von Ausfällen geplagten Hessen begonnen: Auf Vorlage von Yuito Suzuki war der ehemalige Adlerträger Igor Matanovic auf Keeper Kaua Santos zugeeilt, doch der Brasilianer war vor ihm am Ball.

Dennoch traf Matanovic seinen Ex-Mitspieler unglücklich am Knie (1.). Kaua Santos blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Michael Zetterer ins Spiel.

Nach einem ausgeglichenen Beginn übernahmen die Hausherren Mitte der ersten Halbzeit die Kontrolle über das Geschehen.

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Doch Freiburgs Nummer eins Noah Atubolu unterstrich seine Ambitionen auf eine WM-Teilnahme: Zunächst klärte er einen Kracher aus der zweiten Reihe von Nathaniel Brown sowie den Nachschuss von Jonathan Burkardt (24.), dann gegen Arnaud Kalimuendo (29.).

Die größte Chance hatten allerdings die Breisgauer: Nach einer Flanke von Christian Günter setzte sich Matanovic im Strafraum gegen Robin Koch durch, doch sein Kopfball prallte vom Innenpfosten in die Arme von Zetterer. So blieb es beim 0:0 zum Pausenpfiff.

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Michael Zetterer verhindert Rückstand, dann trifft Joker Farès Chaibi

Freude pur: Farès Chaibi (2.v.l.) erzielt kurz nach seiner Einwechslung das 1:0.  © Uwe Anspach/dpa

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste die erste Großchance: Der agile Suzuki dribbelte sich auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch. Seine Rückgabe setzte Vincenczo Grifo in einen satten Schuss aus zehn Metern um, doch Zetterer parierte großartig (49.).

Im Anschluss übernahm die SGE wieder die Spielkontrolle, gute Möglichkeiten auf ein Tor blieben aber zunächst Mangelware.

Dann wechselte Coach Riera und Joker Farès Chaibi traf in seiner ersten Aktion: Nach Fehlpass von Matthias Ginter spielte der Algerier einen Doppelpass mit Nnamdi Collins und netzte im Strafraum von links trocken ins lange Eck zum 1:0 ein (64.)!

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Chaibi war auch am nächsten Tor der Eintracht beteiligt. Sein Zuspiel verwandelte Jean-Mattéo Bahoya vom linken Strafraumeck mit einem sensationellen Lupfer in den rechten Winkel zum 2:0 (81.).

Damit war die Partie entschieden. Die Eintracht zieht so an Freiburg vorbei und befindet sich nunmehr wieder auf Platz sieben der Bundesligatabelle.

Die Statistik zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SC Freiburg

Bundesliga, 24. Spieltag

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 2:0 (0:0)

Eintracht Frankfurt: Santos (5. Zetterer) - Brown, Amenda, R. Koch, Collins - Larsson (77. Skhiri) - Kalimuendo, M. Götze (63. Doan), Höjlund (64. Chaibi), Bahoya - Burkardt (77. Amaimouni-Echghouyab)

SC Freiburg: Atubolu - Treu, Ginter, Ogbus, Günter - M. Eggestein, Osterhage (80. Höfler) - Y. Suzuki, Höler (73. Irié), Grifo (72. Scherhant) - Matanovic

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer: 59.000

Tore: 1:0 Chaibi (64.), 2:0 Bahoya (81.)

Gelbe Karten: Collins (4) / Höler (1), Irié (2)

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 24 88:23 63
2 Borussia Dortmund 24 51:25 52
3 TSG 1899 Hoffenheim 24 49:31 46
4 VfB Stuttgart 24 48:32 46
5 RB Leipzig 24 46:33 44
6 Bayer 04 Leverkusen 23 44:29 40
7 Eintracht Frankfurt 24 48:49 34
8 SC Freiburg 24 34:39 33
9 FC Augsburg 24 30:41 31
10 1. FC Union Berlin 24 29:38 28
11 Hamburger SV 23 26:34 26
12 Borussia Mönchengladbach 24 27:39 25
13 1. FC Köln 24 33:41 24
14 1. FSV Mainz 05 24 27:39 23
15 FC St. Pauli 24 23:40 23
16 SV Werder Bremen 24 25:44 22
17 VfL Wolfsburg 24 33:53 20
18 1. FC Heidenheim 24 22:53 14

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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