Die "Gamechanger" im Aufstiegskampf? Wollitz spendiert fünf Spielern ein Extralob

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Cottbus - In dieser Statistik ist in Deutschland nur Bayern München besser! Energie Cottbus ist der Profiklub, der diese Saison die zweitmeisten Punkte nach Rückstand holt. 

Pele Wollitz (60) verteilte im Nachgang des Essen-Siegs fünfmal ein Extralob.
Pele Wollitz (60) verteilte im Nachgang des Essen-Siegs fünfmal ein Extralob.  © Frank Hammerschmidt/dpa

22 Zähler (Bayern 25 Punkte) fuhren die Lausitzer in der 3. Liga ein, nachdem sie zurückgelegen hatten. Allein in der Rückrunde gelang fünfmal das Kunststück, einen Rückstand in einen Sieg umzuwandeln.

Zuletzt gesehen beim furiosen 5:3 gegen Essen. Ein entscheidender Faktor dabei: Die Einwechsler.

"Dafür haben die Jungs auch ein Extralob bekommen", bekannte FCE-Trainer Pele Wollitz (60) auf der Freitags-PK.

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Tatsächlich hatten alle fünf "Gamechanger" einen Anteil daran, dass Energie das totgeglaubte Spiel gegen den direkten Konkurrenten drehte.

Wollitz: "Ich glaube, dass jeder sich einordnet oder in den Dienst der Mannschaft stellt, unabhängig davon, ob er beginnt oder von der Wechselbank kommt. [...] Diesbezüglich haben die Fünf das fantastisch gemacht."

Pele Wollitz wirkt vor Viktoria Köln wieder klar und fokussiert

Merveille Biankadi (Nr. 37) wird nach seinem Tor geherzt. Die Joker hatten zuletzt großen Anteil am Erfolg.
Merveille Biankadi (Nr. 37) wird nach seinem Tor geherzt. Die Joker hatten zuletzt großen Anteil am Erfolg.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Can Moustfa (21) spielte seinem Gegenspieler auf Linksaußen Knoten in die Beine, Henry Rorig (26) holte den Freistoß zum 3:3 aus, Tolga Cigerci (34) leitete das 4:3 seines Bruders ein, ehe Ted Tattermusch (24) und Merveille Biankadi (30) den Deckel draufmachten.

"Ich fand Ted Tattermusch unfassbar gut in dem Spiel. Körperlich unfassbar präsent", führte Wollitz aus.

"Und bei Merv Biankadi ist es so, dass er seit vier Wochen unfassbar gut trainiert. Das ist eigentlich uns immer schwergefallen ist ihn nicht [von Beginn an] zu bringen", so der Cheftrainer.

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"Ich glaube, dass der Mannschaft seit vier Spielen klar ist, was sie will", so Wollitz, der nach aufreibenden letzten Wochen am Freitag wieder klar und fokussiert wirkte.

Gute Voraussetzungen, um am Sonntag gegen Viktoria Köln (Anstoß: 13.30 Uhr) mit breiter Bank im Rücken den nächsten Schritt Richtung Aufstieg zu gehen.

Titelfoto: Bildmontage: Frank Hammerschmidt/dpa (2)

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