Diese Nicht-Transfers des Winters tun Cottbus jetzt richtig weh!

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Cottbus - Wieder Topspiel, wieder kein Tor von Energie Cottbus. Auch bei der Frust-Pleite gegen den VfL Osnabrück (0:1) ging der FCE vorn leer aus. Rächen sich jetzt die Nicht-Transfers des Winters?

Lucas Copado (22, v.) jubelt über sein erstes Tor für Paderborn. Bis heute sein einziger Treffer in der 2. Liga. (Archivfoto)
Lucas Copado (22, v.) jubelt über sein erstes Tor für Paderborn. Bis heute sein einziger Treffer in der 2. Liga. (Archivfoto)  © David Inderlied/dpa

Unter anderem hatten die Lausitzer Ende Januar Lucas Copado (22) vom SC Paderborn an der Angel. Der Jung-Stürmer war in der Vorsaison Leihspieler in der Lausitz und steuerte 13 Torbeteiligungen zum (ungekrönten) Höhenflug bei.

Zweitligist SC Paderborn schnappte zu, eiste den Sohn von Ex-Bundesliga-Profi Francisco Copado (51) vom Linzer ASK los. Nach gutem Start spielte Copado schon gegen Ende der Hinrunde nur noch eine Nebenrolle. Dennoch lehnte der Zweitligist eine Leihe bis zum Sommer ab.

Ein weiterer Kandidat war laut NOZ der Osnabrücker David Kopacz (26), Gegenspieler von Energie am Sonntag. Cottbus soll ein Angebot für den offensiven Mittelfeldspieler abgegeben - und am Deadline Day wieder zurückgezogen haben.

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Nach einer Dürreperiode im Winter explodierte der Deutsch-Pole im März, traf vier Spiele in Folge. Wenn man so will: Statt Cottbus ballerte Kopacz Osnabrück an die Spitze. 

Energie holte stattdessen in Tolga Cigerci (34) und Mladen Cvjetinovic (22) zwei Kräfte für die Defensive, ein Offensivtransfer gelang nicht mehr.

Energie Cottbus erzielt in der Rückrunde gegen die Topteams wie den VfL Osnabrück keine Tore

Osnabrücks David Kopacz (26, l.) war auf dem letzten Drücker Transferkandidat in Cottbus. (Bild aus dem Hinspiel)
Osnabrücks David Kopacz (26, l.) war auf dem letzten Drücker Transferkandidat in Cottbus. (Bild aus dem Hinspiel)  © IMAGO / osnapix

Fakt ist: Einen weiteren Offensivspieler, der neben Goalgetter Erik Engelhardt (27) immer für ein Tor gut ist, könnte Cottbus gut gebrauchen.

Denn nicht nur gegen Osnabrück stand vorn die Null, auch gegen den SC Verl und Hansa Rostock gelang Energie 2026 kein Tor.

Zugleich kommt (wieder einmal) die ewige Standard-Diskussion auf. Summa summarum erzielte Cottbus in der Rückrunde vier Tore direkt nach ruhenden Bällen (davon ein Elfmeter). Zwei weitere Treffer fielen im unmittelbaren Anschluss.

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Die Bilanz ist okay, dennoch schlug Energie gerade in Spielen wie in Osnabrück und zuvor gegen Aachen und Ulm aus einer wahren Standard-Serie zu wenig Kapital.

Egal wie oder durch wen: Cottbus braucht gegen Essen Tore, um im Aufstiegskampf nicht zu verhungern.

Titelfoto: IMAGO / osnapix

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