Im Neujahrs-Interview: Wollitz macht dem Team eine Ansage und wünscht sich Top-Neuzugang

Cottbus - Zwei Wochen hat Energie Cottbus Zeit, um sich nach der Winterpause in der eisigen Lausitz auf Betriebstemperatur für den Restart in Saarbrücken (17. Januar) zu bringen. Im TAG24-Interview gibt Trainer Pele Wollitz (60) die Marschroute für die Rückrunde aus und äußert einen Transferwunsch.

Selbst Pele Wollitz (60) gab sich bei eisigen Temperaturen zum Auftakt dick eingehüllt. Die Ansage an sein Team war dagegen klar.
Selbst Pele Wollitz (60) gab sich bei eisigen Temperaturen zum Auftakt dick eingehüllt. Die Ansage an sein Team war dagegen klar.  © IMAGO / Fotostand

TAG24: Pele Wollitz, erstes Training im neuen Jahr, was haben Sie der Mannschaft mitgegeben?

Wollitz: "Das Allerwichtigste: Gesundheit, Zufriedenheit, die besten Wünsche für sich persönlich, für die Familien. Und was die Mannschaft betraf: Wenn es wirklich besser werden soll – draufpacken. Damit meine ich, konstant in den Spielen alles abzurufen, was drin ist.

Ein Beispiel: Als wir die fünf Siege aus den sechs Spielen hatten, waren wir die sprintstärkste Mannschaft. Das zu bestätigen, wird die Herausforderung sein."

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TAG24: Sie hatten vor der Winterpause gesagt, dass viele Spieler läuferisch zulegen können. Ist das in zwei Wochen Vorbereitung unter widrigen Bedingungen wirklich möglich, konditionell besser zu werden?

Wollitz: "Viele Spieler haben Ende November, Dezember Schwierigkeiten bekommen. Das war zu erwarten, viele hatten keine Vorbereitung gehabt, sind später gekommen. Diesbezüglich hatten sie jetzt Trainingspläne zu erfüllen. Ich sage: Das geht. Natürlich brauchst du dann einen klaren Kopf und sagst du: 'Ist die Mannschaft wichtiger oder bin ich wichtiger?'"

Energie Cottbus Transfers: Wollitz hätte gerne einen Topspieler – wenn andere Akteure gehen

Erste Ansprache im neuen Jahr: Energie geht als Tabellenführer in die Rückrunde.
Erste Ansprache im neuen Jahr: Energie geht als Tabellenführer in die Rückrunde.  © TAG24/Lukas Schulze

TAG24: Wie wichtig wäre dafür ein Härtetest am zweiten Januar-Wochenende?

Wollitz: "Das kann man jetzt so oder so sehen. Wir können auch an jenem Wochenende läuferisch was draufpacken ohne Spiel. Weil gegen Hertha BSC (drei Tage vor dem Ligastart; Anm. d. Red.) werden viele Spieler, die zumindest im Hinterkopf gegen Saarbrücken spielen sollen, nicht dabei sein. Das habe ich vorher auch kommuniziert, mit Hertha und der Mannschaft.

Das würde ich jetzt nicht als Problem sehen. Wenn wir es kriegen, wäre es schön. Aber das wird nicht entscheidend. Es wird ein Thema sein: Packen wir drauf oder packen wir nicht drauf. Das habe ich heute ganz klar der Mannschaft als Neujahrsgruß mitgegeben."

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TAG24: Wie viel wird sich jetzt in der Wintertransferperiode bewegen?

Wollitz: "Das werden wir sehen. Es ist klar, dass der Kader so zu groß ist und der ein oder andere Spieler nicht auf Spielzeiten kommen wird. Da sind auch die Berater informiert. Es kann auch sein, dass ich am Ende irgendwann eine Entscheidung treffe, um diesen Kreis kleinzuhalten. Sollte was abgehen, würde ich gerne noch einen Spieler dazunehmen, der vielleicht auch diese Qualität hat, andere Spieler auf ein anderes Niveau zu heben."

Titelfoto: IMAGO / Fotostand

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