Fan-Ansturm in Cottbus vor dem Schicksalsspiel

Cottbus - Fällt in diesem Spiel die Vorentscheidung um den Aufstieg? Energie Cottbus und Rot-Weiss Essen duellieren sich am Sonntag (Anstoß: 13.30 Uhr) um Platz zwei. Schon jetzt ist klar: Dieses Kräftemessen elektrisiert die Massen!

Energie-Fans pilgern zum Stadion. Gegen Essen könnte die Hütte voll werden. (Archivfoto)  © TAG24/Lukas Schulze

Am Mittwoch waren schon über 15.000 Tickets für das Duell Dritter gegen Zweiter verkauft. Allein aus Essen sollen bis zu 2000 Fans mitreisen, berichten örtliche Medien.

Auch der Heimbereich könnte in diesem Schicksalsspiel diesmal aus allen Nähten platzen - Energies Fans wissen um die Bedeutung der Partie.

Ein Blick aufs Restprogramm und die Konkurrenz zeigt: Nur ein Sieg dürfte helfen, wenn Cottbus weiter direkt aufsteigen will. Im Falle einer Niederlage würde Essen um sieben Zähler von dannen ziehen.

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Umso wichtiger könnten die Fans im Rücken sein. Beim jüngsten Heimspiel gegen 1860 München waren 16.273 ins Stadion gepilgert, diese Marke könnte jetzt übertroffen werden. Insgesamt passen knapp 20.000 Zuschauer ins Stadion.

Gegen die Löwen (3:0) hatten die FCE-Anhänger auf den Rängen eindrucksvoll ihre Power demonstriert, die sich aufs Feld übertragen hatte - Cottbus überrollte förmlich die Gäste.

Ob das gegen Essen, das zuletzt siebenmal in Folge gewann, auch möglich sein wird?

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Schiedsrichter Robert Hartmann pfeift Bundesliga - und am Sonntag Energie Cottbus gegen Rot-Weiss Essen

Robert Hartmann (46) leitete diese Saison elfmal Bundesliga, am Sonntag ist er in der 3. Liga gefragt.  © Swen Pförtner/dpa

Fakt ist: Nicht nur die Kulisse dürfte spitzenmäßig sein. Als Schiedsrichter hat der DFB Robert Hartmann (46) angesetzt. Der Unparteiische aus Krugzell im Allgäu pfeift normalerweise Bundesliga.

Das Verfolgerduell ist seine erste Partie in der 3. Liga diese Saison, im Stadion der Freundschaft war er zuletzt 2016 zu Gast.

Wie entscheidend Schiedsrichter sein können, erfuhr Energie am letzten Spieltag im direkten Duell mit dem VfL Osnabrück

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Laut Schiri-Experte Babak Rafati (55) hätte Cottbus vor der Halbzeit einen Elfmeter bekommen müssen.

Patrick Ittrichs (47) Pfeife blieb stumm. Stattdessen kassierte Energie unmittelbar nach der Pause einen Gegentreffer, der das Spiel entschied.

Tabelle 3. Liga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 VfL Osnabrück 33 55:27 67
2 Rot-Weiss Essen 33 69:51 64
3 FC Energie Cottbus 33 61:45 60
4 MSV Duisburg 33 59:43 60
5 FC Hansa Rostock 33 62:37 59
6 SC Verl 33 72:45 55
7 Alemannia Aachen 33 60:53 51
8 TSV 1860 München 33 49:45 51
9 SV Wehen Wiesbaden 33 44:42 48
10 Viktoria Köln 33 48:45 47
11 SV Waldhof Mannheim 33 52:60 47
12 SSV Jahn Regensburg 33 46:50 43
13 VfB Stuttgart II 33 41:54 42
14 FC Ingolstadt 04 33 52:48 40
15 TSG 1899 Hoffenheim II 33 60:59 40
16 1. FC Saarbrücken 33 42:49 37
17 TSV Havelse 33 49:73 29
18 SSV Ulm 1846 33 42:68 29
19 FC Erzgebirge Aue 33 38:61 25
20 1. FC Schweinfurt 05 33 31:77 18

Die Tabelle der 3. Liga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Drittliga-Meister und steigt in die 2. Liga auf. Auch der Zweite steigt direkt auf. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Platz der 2. Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in der Liga.

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