Jetzt auch noch Elfer-Pech! Cottbus-Frust über Topspiel-Pleite immer größer

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Cottbus/Osnabrück - Was für ein Stimmungsdämpfer! Mit breiter Brust fuhr Energie Cottbus zu Spitzenreiter VfL Osnabrück – und kehrte mit leeren Händen in die Lausitz zurück. Einen Tag nach der 0:1-Pleite herrscht Elfer-Frust, Trainer Pele Wollitz (60) will dennoch keine "Reaktion" seines Teams sehen.

Energie diskutiert mit Schiedsrichter Patrick Ittrich (47, M.), einen Elfmeter gab es aber nicht. (Symbolfoto)
Energie diskutiert mit Schiedsrichter Patrick Ittrich (47, M.), einen Elfmeter gab es aber nicht. (Symbolfoto)  © IMAGO / kolbert-press

Im Interview bei MagentaSport antwortete Energies Trainer energisch: "Ey, bitte! Worauf eine Reaktion? Weil wir hier heute unglücklich 1:0 verloren haben? Also bitte."

Wollitz ist bemüht, nach zuvor zwei klaren Siegen und der bitteren Pleite keine Schwarzmalerei zuzulassen. Der erfahrene Trainer erklärt: "Reaktion ist was Negatives. Wenn wir sagen, wir wollen eine Aktion draufhauen, da gehe ich mit. Aber Reaktion ist für mich ein negativer Touch."

Tatsächlich war die Leistung in Osnabrück gut, das Spielglück aber nicht auf Seite der Gäste. Ein Kollektivfehler Energies entschied die Partie.

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Hinzu kommt: Kurz vor der Pause hätte Cottbus einen Elfmeter bekommen müssen, als VfL-Abwehrchef Jannik Müller (32) drüberhielt und Goalgetter Erik Engelhardt (27) am Torschuss hinderte, wie Ex-Schiri Babak Rafati (55) bei liga3-online.de urteilte.

Allein: Patrick Ittrichs (47) Pfeife blieb in Minute 40 stumm, Pech für Cottbus!

Die Szene dürfte Pele Wollitz gar nicht schmecken. Erst vor dem Spitzenspiel hatte der Energie-Trainer betont: "Entscheidend wird sein – und da bleibe ich dabei – die Schiedsrichter."

Energie Cottbus hat weiter alle Trümpfe in der eigenen Hand – und muss jetzt Rot-Weiß Essen besiegen

Pele Wollitz (60) war nach der Topspiel-Pleite bedient, aber auch um eine faire Einordnung bemüht. (Archivfoto)
Pele Wollitz (60) war nach der Topspiel-Pleite bedient, aber auch um eine faire Einordnung bemüht. (Archivfoto)  © Frank Hammerschmidt/dpa

Energie hat dennoch nach der Länderspielpause die Trendwende geschafft und auf Rang drei liegend alle Trümpfe in der eigenen Hand. Deshalb kämpft Wollitz gegen den Abgesang von außen!

Jedoch muss sich sein Team auch an die eigene Nase fassen: Vom Flow und der Wucht aus den beiden vorherigen Spielen war wenig zu spüren, auch weil Wollitz zum Ende der Englischen Woche rotierte und Frische auf den Flügeln wollte.

So weit nachvollziehbar, nur: Weder Henry Rorig (26) noch Justin Butler (25) oder Can Moustfa (21) konnten ihre Startelf-Chance richtig nutzen. Ein Lukas Michelbrink (20) hätte dem Spiel sicher früher gutgetan.

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Vor dem Schicksalsspiel gegen Rot-Weiss Essen (Sonntag, 13.30 Uhr) ist Wollitz gefragt, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um das erste Top-Sechs-Team im Jahr 2026 zu besiegen.

Immerhin: Keiner der sechs vorbelasteten Energie-Profis sah seine sechste Gelbe Karte – Cottbus kann gegen Essen aus dem Vollen schöpfen und wird zum Angriff blasen.

Titelfoto: IMAGO / kolbert-press

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