Packt Cottbus den Aufstieg? Wollitz hat fürs Endspiel plötzlich zwei Asse im Ärmel

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Cottbus - Noch ein Spiel trennt Energie Cottbus vom Aufstiegs-Wunder. Für das Endspiel in Regensburg (Samstag, 13.30 Uhr) hat FCE-Coach Pele Wollitz (60) plötzlich zwei Asse im Ärmel.

Pele Wollitz (60) hat für das Aufstiegs-Endspiel plötzlich zwei Asse im Ärmel.
Pele Wollitz (60) hat für das Aufstiegs-Endspiel plötzlich zwei Asse im Ärmel.  © IMAGO / Markus Endberg

Denn in Kapitän Axel Borgmann (31) und Spielmacher Tolcay Cigerci (31) kehren die beiden Anführer der Truppe nach ihren Gelbsperren zurück.

Schon vor Wiesbaden hatte der Trainer prophezeit: "Wir werden zwei frische Leute im letzten Spiel haben, die mit ihrer Qualität nochmal einen Schub geben können."

Für das große Finale wird ihre Stabilität helfen. Die beiden Routiniers arbeiten seit Monaten auf genau diesen Tag hin, durften noch nie in ihrer Karriere geregelt 2. Bundesliga spielen.

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Rückblickend war das Wochenende für beide sicher sogar gut, um nach einer anstrengenden Saison und gut 40 Pflichtspielen durchpusten zu können.

Wollitz übt sich nach Wiesbaden schon mal als Motivationskünstler: "Also Leinen los. Alles, was ich machen kann. Wenn ich den Rucksack füllen soll, damit sie laufen, dann fülle ich ihn. Wenn ich ihn leeren soll, damit sie keinen Ballast haben, leere ich ihn."

Axel Borgmann und Tolcay Cigerci kehren gegen Jahn Regensburg ausgeruht zurück

Axel Borgmann (31, l.) und Tolcay Cigerci (31) mussten gesperrt auf der Tribüne mitleiden, ehe ihr Team in der Schlussminute den Sieg einfuhr.
Axel Borgmann (31, l.) und Tolcay Cigerci (31) mussten gesperrt auf der Tribüne mitleiden, ehe ihr Team in der Schlussminute den Sieg einfuhr.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Das Fehlen der beiden Anführer machte sich trotz des dramatischen Siegs gegen Wiesbaden bemerkbar. Ohne die Mittelfeldmotoren setzte Energie auf so viele lange Bälle wie noch nie unter Wollitz, analysierte der Trainer auf der Pressekonferenz.

"Jeder Spieler von Energie Cottbus kann echt stolz sein. Warum? Sie mussten heute in so einem wichtigen Spiel zwei Leader ersetzen. Die haben einen Impact auf die Mannschaft, das ist außergewöhnlich."

Energie kämpfte wacker, egalisierte nach vier Minuten den Rückstand. Fußballerisch und offensiv war es eine zähe Angelegenheit.

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Wollitz deutlich: "Ich hätte schon gerne mehr Fußball, so ehrlich bin ich. Auf der anderen Seite verstehe ich das, du kannst in dieser Situation den Spielern nicht den Druck wegnehmen. Jetzt sind alle frei."

Titelfoto: IMAGO / Markus Endberg

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