Stadion, Rollrasen, neuer Kraftraum: Cottbus tüftelt schon für die 2. Liga
Cottbus - Das Aufstiegsfeuer in der Lausitz lodert immer heller! Energie Cottbus ist nur noch einen Schritt von der 2. Bundesliga entfernt. Und tüftelt im Hintergrund an der Zukunft.
In der Halbzeitpause übergab Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann (47, CDU) dem Verein einen Geld-Scheck für die Stadionsanierung die zeitnah starten wird.
Unter anderem wird ein stärkeres Flutlicht benötigt und die Auswechselbänke müssen erweitert werden. Zudem wird an der Medieninfrastruktur geschraubt.
Doch das ist nicht alles: Wie Trainer-Manager Pele Wollitz (60) auf der Pressekonferenz nach dem Spiel verriet, wird weiter investiert: "Ich glaube, der Verein hat verstanden, dass die Infrastruktur besser wird."
Der arg ramponierte Trainingsplatz im Eliaspark bekommt einen neuen Rollrasen, die Trainingsstätte Parzellenstraße in städtischer Hand wird bereits seit April saniert.
Und auch der Kraftraum, der seit Längerem notgedrungen in die Turnhalle verlagert wurde, wird modernisiert. Wollitz: "Wir kriegen einen nagelneuen Kraftraum, der wird auf dem Niveau Bundesliga, Champions League sein."
Energie Cottbus investiert in die veraltete Infrastruktur
Energie probiert Wettbewerbsnachteile auszugleichen, um die Spieler vom Standort Cottbus zu überzeugen. Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit.
Die Infrastruktur soll auch dann verbessert werden, würde Cottbus den Aufstieg um Haaresbreite verpassen.
Daran denkt nach dem Hammer-Tor von Tolga Cigerci (34) am Samstagnachmittag aber keiner. Mindestens 6000 Cottbuser werden Energie zum Saisonfinale nach Regensburg begleiten.
Und Wollitz gibt die Marschroute aus: "Feuer frei, das Herz richtig einsetzen, den Verstand richtig einsetzen und die Region wird jetzt alles tun, um das nächste Woche über die Runden zu bekommen."
Für den Trainer selbst geht es nach Regensburg unters Messer. Beim Pokalfinale gegen Krieschow (voraussichtlich 23. Mai) wird er fehlen: "Ich habe einige Operationen vor mir."
Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa

