Stimmungskiller nach Achterbahnsieg: Fraktur-Verdacht bei Cottbus-Profi!

Cottbus - Hat Energie Cottbus diesen irren Sieg teuer bezahlt? Nach dem wilden 3:2 über Viktoria Köln wird im FCE-Lager das Schlimmste im Fall von King Manu (22) befürchtet.

Energie Cottbus schwimmt weiter auf der Erfolgswelle, aber bangt jetzt um die Gesundheit von King Manu (2.v.r.). (Archivbild)
Energie Cottbus schwimmt weiter auf der Erfolgswelle, aber bangt jetzt um die Gesundheit von King Manu (2.v.r.). (Archivbild)  © IMAGO / speedshot

Der Abwehr-Hüne musste zur Pause verletzungsbedingt raus, hatte schon gegen Ende des ersten Durchgangs verletzt auf dem Rasen gesessen.

Laut Pele Wollitz (60) "wird gerade alles diskutiert im Physio-Bereich." Demnach haben sowohl Energies Physiotherapeut als auch der Mannschaftsarzt größte Sorgen um die Leihgabe von Fortuna Düsseldorf geäußert.

Der FCE-Cheftrainer präzisierte auf der Pressekonferenz: "Er knickt weg und kriegt dann einen Schlag."

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Im Raum steht sogar eine Fraktur im Bereich des Sprunggelenks bis Schienbeins. Am Montag soll ein MRT Klarheit bringen.

Doch selbst dann ist nicht zwingend mit einer zeitnahen Diagnose zu rechnen. Wollitz angesäuert: "Ich hoffe, dass dann bis zum 24. [Dezember] die Auswertung da ist. Das ist nicht immer ganz so selbstverständlich."

Bei Can Moustfa (21) dauert es zuletzt 13 Tage, bis eine Auswertung des MRT kam. Wollitz wieder seriös: "Schnelle Informationen würden wir uns alle wünschen."

King Manu wohl schwerer verletzt, kein freier Sonntag für die Teamkollegen

King Manu (r.), hier im DFB-Pokal gegen RB Leipzig, ragt mit seiner Größe und Physis in Cottbus defensiv heraus.
King Manu (r.), hier im DFB-Pokal gegen RB Leipzig, ragt mit seiner Größe und Physis in Cottbus defensiv heraus.  © Picture Point / Roger Petzsche

Vielleicht auch deswegen kündigte der FCE-Trainer im Kreis nach dem Spiel an, dass es am Sonntag "kein frei" gäbe, obwohl der ein oder andere Profi insgeheim darauf gehofft haben dürfte.

"Ich finde, dass Regeneration vor Ort hier wichtiger ist. Dafür hat der Klub viel Geld investiert", so Wollitz mit Blick auf den nigelnagelneuen Wellness-Bereich.

Zuletzt mussten sieben Profis die Rückreise nach dem strapaziösen Essen-Spiel nicht antreten. Zufall oder Konsequenz: Gegen Köln brauchte Energie lange, bis es läuferisch in die Gänge kam.

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Umso mehr kommt die Verletzung des physisch starken Manu zur absoluten Unzeit: Am Samstag folgt für Cottbus das nächste Topspiel gegen den MSV Duisburg im LEAG Energie Stadion.

Titelfoto: IMAGO / speedshot

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