Vor Duisburg-Kracher: Cottbus zittert um Engelhardt!
Cottbus - Das wäre der Super-Gau! Ausgerechnet vor dem Sechs-Punkte gegen den MSV Duisburg (Sonntag, 13.30 Uhr) zittert Energie Cottbus um Torjäger Erik Engelhardt (28).
Der 21-Tore-Mann fehlte nach TAG24-Recherchen am Mittwoch und Donnerstag im Training.
Dies bestätigte Trainer Pele Wollitz (60) auf der anschließenden Pressekonferenz, die diesmal ausnahmsweise drei Tage vor dem Spitzenspiel stattfand.
Fakt ist: Engelhardt war diese Saison die Verlässlichkeit in Person, stand in allen 35 Liga-Spielen auf dem Platz. Zuletzt erzielte er bei Viktoria Köln das wichtige 1:0.
Seine Stürmer-Kollegen Timmy Thiele (34) und Ted Tattermusch (24) sind in der 3. Liga diese Spielzeit noch torlos. Umso härter wäre ein Engelhardt-Ausfall.
Zumal: Timmy Thiele ist in der zweiten Woche hintereinander krankgeschrieben und keine Option für Sonntag. Wollitz stellte auf der PK klar, dass Tattermusch der logische Vertreter wäre, sollte Engelhardt tatsächlichen passen müssen.
Energie Cottbus vor MSV Duisburg: Auch Dominik Pelivan, Axel Borgmann und Justin Butler angeschlagen
Was genau den Torjäger plagt, wollte sein Trainer am Donnerstag nicht verraten. Am Freitag wird noch einmal locker angeschwitzt, ehe am Samstagmorgen das Abschlusstraining stattfindet. Anschließend geht es nach Duisburg.
Ob dann Engelhardt im Bus sitzt, ist Stand Donnerstagmittag offen. Insider halten auch ein taktisches Manöver für möglich.
Dafür spricht auch: Bei einem Sponsoring-Event am Dienstagabend antwortete Wollitz auf die Frage nach Stammkeeper Marius Funk (30), der in Köln eine Blessur erlitten hatte, vielsagend: "In dieser Phase gibt es keinen Schmerz."
Funk stand am Donnerstag ganz regulär auf dem Trainingsplatz, während Dominik Pelivan (29), Axel Borgmann (31) und Justin Butler (25) lediglich die Aktivierung absolvierten.
Gänzlich fehlten neben Engelhardt und Thiele auch Leon Guwara (29), Janis Juckel (21) und Finn Heidrich (19) am Donnerstag.
Erstmeldung: 13.46 Uhr, aktualisiert: 14.14 Uhr
Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa

