Was machte Baumgart in Cottbus? Darum war Unions Ex-Trainer beim Flutlicht-Hit

Cottbus - Prominenter Besuch am Flutlicht-Freitag im LEAG Energie Stadion: Ex-Union-Trainer Steffen Baumgart (54) sah sich den Zweitliga-Kracher zwischen Energie Cottbus und dem VfL Bochum (1:2) an. Will Baumgart Pele Wollitz (61) das Traineramt streitig machen? Wohl kaum.

Steffen Baumgart (54) ist seit seinem Aus bei Union ohne Job.  © Harry Langer/dpa

Die naheliegendste Antwort wäre: Baumgart möchte sich auf dem Laufenden halten, was den deutschen Fußball angeht.

Am Dienstag hatte er das Pokalspiel seiner Ex-Clubs 1. FC Köln gegen Union Berlin (5:0) besucht. Tags darauf ließ sich Baumgart in der Paderborner Home Deluxe Arena blicken und sah wie sein Ex-Verein dem VfB Stuttgart 0:1 unterlag.

Am Freitag war Cottbus an der Reihe, wo Baumgart als Spieler seine Schuhe geschnürt hatte (2004 bis 2008).

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Der Besuch in der Lausitz hatte aber noch einen zweiten Grund: Dmytro Bogdanov (19). Der Youngster war Baumgarts Schützling bei den Eisernen, feierte unter ihm im Februar sein Bundesliga-Debüt.

Aktuell ist der ukrainische Jung-Stürmer von Union an Cottbus ausgeliehen (neun Spiele, zwei Tore).

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Steffen Baumgart beobachtet mit Frank Lieberam Leih-Stürmer Dmytro Bogdanov

Mit Weggefährte und Berater Frank Lieberam (63, l.) schaute sich Baumgart den Flutlicht-Hit in Cottbus an.  © IMAGO / Matthias Koch

Szenekennern fiel außerdem auf: Baumgart war nicht alleine unterwegs, sondern in Begleitung seines Beraters Frank Lieberam (63). Die beiden Ossis sind langjährige Weggefährten, seit einigen Jahren berät Lieberam zudem den Trainer Baumgart.

Und es gibt noch eine Verbindung: Lieberam betreut Dmytro Bogdanov, also jenen Stürmer, den Baumgart förderte.

An dem Abend bekam er aber nur 15 Minuten, nachdem er in Heidenheim noch über 83 Minuten eine gute Leistung gezeigt hatte. Gegen Bochum kehrte Stammstürmer Justin Butler (25) nach muskulären Problemen in die Startelf zurück - und machte später Platz für Bogdanov.

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Die Union-Leihgabe wartet zwar nun seit sechs Spielen auf ihr drittes Energie-Tor und hatte eine auffällige Szene. Bogdanov ging in der 85. Minute im Strafraum zu Boden, einen Elfmeter gab es (zu Recht) nicht.

Nach Abpfiff suchte Baumgart den Austausch mit Ex-Schützling Dmytro Bogdanov (19).  © IMAGO / Matthias Koch

Auch ohne Torbeteiligung dürften Baumgart und Lieberam wissen, dass sich das Sturm-Juwel bei Pele Wollitz (61) in besten Händen befindet.

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Tabelle 2. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 Hertha BSC 10 23:8 28
2 1. FC Nürnberg 10 24:13 21
3 VfL Wolfsburg 10 25:14 19
4 1. FC Kaiserslautern 10 9:7 18
5 1. FC Magdeburg 10 21:13 17
6 1. FC Heidenheim 10 17:18 15
7 Arminia Bielefeld 10 16:15 14
8 FC St. Pauli 10 12:12 12
9 SpVgg Greuther Fürth 10 13:16 12
10 VfL Osnabrück 10 14:17 11
11 VfL Bochum 1848 10 8:11 11
12 Hannover 96 10 10:16 11
13 Karlsruher SC 10 13:21 11
14 FC Energie Cottbus 10 18:20 10
15 Eintracht Braunschweig 10 16:18 10
16 SV Darmstadt 98 10 9:19 9
17 Holstein Kiel 10 10:12 8
18 SG Dynamo Dresden 10 12:20 8

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Zweitliga-Meister und steigt in die 1. Bundesliga auf. Letzteres gilt auch für Rang 2. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Rang der Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in Deutschlands höchster Fußball-Spielklasse.

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