Wieder aus der Bundesliga! Cottbus holt den nächsten verlorenen Sohn zurück

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Cottbus/Paderborn - Der nächste verlorene Sohn nach Leonardo Bittencourt (32) kehrt zurück! Lucas Copado stürmt fortan wieder für Energie Cottbus.

Beim SC Paderborn wurde Lucas Copado (22) nicht glücklich.
Beim SC Paderborn wurde Lucas Copado (22) nicht glücklich.  © IMAGO / Revierfoto

Der 22-Jährige wechselt vom Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zum FCE, wie die Lausitzer am Donnerstagabend offiziell bekanntgaben. Über die Ablösemodalitäten haben beide Klubs demnach Stillschweigen vereinbart.

"Wir hätten Lucas sehr gerne schon im Winter zu uns zurückgeholt, aber da konnten wir den Transfer letztlich nicht realisieren. Lucas wollte unbedingt zurück nach Cottbus, zu einem Trainer und Umfeld, das er kennt und ihm liegt", erklärte Kaderplaner Maniyel Nergiz im Zuge des Deals.

In Ostwestfalen galt der gebürtige Münchner nach der Verpflichtung von Münsters Oliver Batista-Meiers (22) endgültig ohne Perspektive. Stattdessen probiert der langjährige Jugendspieler von Bayern München, seine Karriere bei Energie wieder in Schwung zu bringen.

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"Lucas macht unfassbar viele intensive Meter, hat ein ausgezeichnetes Anlaufverhalten und ist dazu noch torgefährlich. All das konnten wir in dem Jahr bei uns in der 3. Liga sehen", freute sich sein Förderer Pele Wollitz (60). "Wir wissen und schätzen, was er kann. Das passt zu dem, was wir spielen wollen."

In Cottbus hatte sich der variable Stürmer 2024/25 und Sohn von Ex-Bundesliga-Star Francisco Copado (51) in Windeseile einen Stammplatz erkämpft und war zum Leistungsträger (sieben Tore, sechs Vorlagen) aufgestiegen.

Lucas Copado (22) ist zurück in der Lausitz.
Lucas Copado (22) ist zurück in der Lausitz.  © FC Energie

Lucas Copado blieb trotz seines Abschieds immer in Kontakt mit Energie Cottbus

In Cottbus sorgte Copado 2024/25 für Furore.
In Cottbus sorgte Copado 2024/25 für Furore.  © Picture Point / Sven Sonntag

Nach seiner Durchbruch-Saison kaufte ihn Paderborn für angeblich 150.000 Euro aus seinem Vertrag beim Linzer SK.

Doch in Paderborn nahm Copado in der Aufstiegssaison nach gutem Start nur eine Nebenrolle (neun Spiele, ein Tor) ein, wurde im Saisonfinale gar nicht mehr für den Profi-Kader berücksichtigt.

Stattdessen besuchte Copado demonstrativ die Cottbuser Auswärtsspiele in Verl und Hannover, blieb mit den FCE-Verantwortlichen stets in gutem Kontakt.

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Energie schrieb Copado früh als klares Transferziel und Wunschspieler intern aus, immer im Wissen, welches Potenzial in dem früheren Junioren-Nationalspieler steckt.

Weiterer Vorteil Copados: Der Angreifer kann rechts, links und als zweite Spitze agieren, erhöht massiv die Flexibilität im Angriff - und dürfte nach seiner ersten erfolgreichen Cottbus-Episode vor allem kaum Anlaufzeit benötigen.

Titelfoto: IMAGO / Revierfoto

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