Wird diese Ikone bald Cottbus-Herrentrainer?
Cottbus - Heute in einer Woche startet Energie Cottbus die Vorbereitung auf die Mission 2. Bundesliga - dann mit Daniel Ziebig (43) auf dem Platz?
Um die Position der Energie-Ikone gibt es nach TAG24-Informationen intern neue Gedankenspiele!
Eigentlich war "Ziebe" nach zwei Jahren als B-Junioren-Trainer als künftiger U19-Chef vorgesehen. Diese Hochstufung war von langer Hand geplant und vom Verein vor knapp zwei Wochen offiziell verkündet worden.
Jetzt könnte es aus folgendem Grund zu einer "internen Umbesetzung" kommen: Energie sucht seit Langem (bislang ergebnislos) einen weiteren Co-Trainer.
Zum einen, um die Belastung für Chefcoach Pele Wollitz (60), der gleichzeitig den Sportlichen Leiter gibt, zu reduzieren. Zum anderen schreibt die DFL vor, neben einem Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz auch einen Trainer mit A-Schein zu führen.
Diese besitzt Ex-Profi Ziebig, der noch zu Lausitzer Bundesliga-Zeiten (2006-2009) für Energie die Knochen hinhielt. Wird Ziebig also gleich noch mal befördert?
Daniel Ziebig könnte langfristig in die Fußstapfen von Pele Wollitz treten
Fakt ist, dass es diese Überlegung schon einmal im zurückliegenden Sommer gab. Damals setzte Energie Jonas Hildebrandt (28) als zweiten Co-Trainer der Profis ab, diese Position ist jedoch nicht neu.
Wollitz, Röder und Co. rockten trotzdem die 3. Liga - stießen aber beim Workload an ihre Grenzen. Deshalb könnte jetzt Ziebig Abhilfe schaffen!
Für diese interne Lösung spricht, dass sich der Ex-Profi, der einst unter Wollitz auflief, ohne großen Aufstand ins Trainergefüge eingliedern könnte.
Wollitz als Oberhaupt und Röder als erster Assistant sind seit Jahren ein eingespieltes Team - ein Externer könnte unter Umständen die bewährten Abläufe stören. Oder auf seine A-Lizenz pochen und sich über Röder hinwegsetzen wollen, der aktuell "nur" den B-Schein besitzt.
Hinzu kommt folgende Vision: Ziebig wird vereinsintern auf Sicht zugetraut, in die großen Fußstapfen von Wollitz an der Seitenlinie zu treten. Mit dem Job als Co-Trainer der Profis würde er dieser Mammut-Aufgabe einen guten Schritt näher kommen.
Titelfoto: IMAGO / Funke Foto Services

