Wird diese Ikone bald Cottbus-Herrentrainer?

Cottbus - Heute in einer Woche startet Energie Cottbus die Vorbereitung auf die Mission 2. Bundesliga - dann mit Daniel Ziebig (43) auf dem Platz?

Energies Daniel Ziebig (43, r.) im Austausch mit Schalkes U17-Trainer Charles Takyi (41), der mit Ziebig einst zusammen für Cottbus spielte.  © IMAGO / Funke Foto Services

Um die Position der Energie-Ikone gibt es nach TAG24-Informationen intern neue Gedankenspiele!

Eigentlich war "Ziebe" nach zwei Jahren als B-Junioren-Trainer als künftiger U19-Chef vorgesehen. Diese Hochstufung war von langer Hand geplant und vom Verein vor knapp zwei Wochen offiziell verkündet worden.

Jetzt könnte es aus folgendem Grund zu einer "internen Umbesetzung" kommen: Energie sucht seit Langem (bislang ergebnislos) einen weiteren Co-Trainer.

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Zum einen, um die Belastung für Chefcoach Pele Wollitz (60), der gleichzeitig den Sportlichen Leiter gibt, zu reduzieren. Zum anderen schreibt die DFL vor, neben einem Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz auch einen Trainer mit A-Schein zu führen.

Diese besitzt Ex-Profi Ziebig, der noch zu Lausitzer Bundesliga-Zeiten (2006-2009) für Energie die Knochen hinhielt. Wird Ziebig also gleich noch mal befördert?

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Daniel Ziebig könnte langfristig in die Fußstapfen von Pele Wollitz treten

"Ziebe" ist nie um einen flotten Spruch und Spaß verlegen.  © Picture Point / Sven Sonntag

Fakt ist, dass es diese Überlegung schon einmal im zurückliegenden Sommer gab. Damals setzte Energie Jonas Hildebrandt (28) als zweiten Co-Trainer der Profis ab, diese Position ist jedoch nicht neu.

Wollitz, Röder und Co. rockten trotzdem die 3. Liga - stießen aber beim Workload an ihre Grenzen. Deshalb könnte jetzt Ziebig Abhilfe schaffen!

Für diese interne Lösung spricht, dass sich der Ex-Profi, der einst unter Wollitz auflief, ohne großen Aufstand ins Trainergefüge eingliedern könnte.

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Wollitz als Oberhaupt und Röder als erster Assistant sind seit Jahren ein eingespieltes Team - ein Externer könnte unter Umständen die bewährten Abläufe stören. Oder auf seine A-Lizenz pochen und sich über Röder hinwegsetzen wollen, der aktuell "nur" den B-Schein besitzt.

Beim Halleschen FC wirkte Ziebig (r.) schon einmal als Herren-Co-Trainer. (Archivfoto)  © Picture Point / Gabor Krieg

Hinzu kommt folgende Vision: Ziebig wird vereinsintern auf Sicht zugetraut, in die großen Fußstapfen von Wollitz an der Seitenlinie zu treten. Mit dem Job als Co-Trainer der Profis würde er dieser Mammut-Aufgabe einen guten Schritt näher kommen.

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