München/Dortmund - Luis Díaz (29) schlug beim FC Bayern ein wie eine Bombe. Dabei war der Kolumbianer nicht die erste Wahl der Münchner für den linken Flügel. Eine Einschätzung von BVB-Coach und Ex-FCB-Trainer Niko Kovač (54) soll eine wichtige Rolle in der Entscheidungsfindung gespielt haben.
Wie Bild-Fußballchef Christian Falk im Podcast "Bayern-Insider" erzählte, hatte es Bayern-Sportvorstand Max Eberl (52) nach einer Absage von Nico Williams (23) auf Jamie Gittens (21) abgesehen, der damals noch für Liga-Konkurrent Borussia Dortmund spielte.
Im Bayern-Aufsichtsrat um Uli Hoeneß (74) und Karl-Heinz Rummenigge (70) wurde ein Transfer des Engländers aber kritisch gesehen.
Daher sollen die Bayern-Bosse – wie Falk Gerüchten zufolge erfahren haben will – einen Mitarbeiter beauftragt haben, um bei Kovac bezüglich Gittens nachzuhorchen.
Dieser soll gesagt haben, dass er den Offensivmann "nicht für professionell genug" für den FC Bayern halte. Damit war die Sache für die Münchner Verantwortlichen erledigt. Die Bayern holten schließlich Díaz für 70 Millionen Euro vom FC Liverpool.
Der 29-Jährige erwies sich als absoluter Top-Transfer: In seiner ersten Saison in München erzielte er in 51 Pflichtspielen 26 Tore und bereitete 23 weitere Treffer vor.