Hainer stellt klar: Mannschaft des FC Bayern "wird Gas geben müssen"

München - Das Ruder muss beim FC Bayern München dringend herumgerissen werden! Nach vier sieglosen Spielen in der Bundesliga erwartet Präsident Herbert Hainer (68) im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen einen anderen Auftritt.

Herbert Hainer (68), Präsident des FC Bayern München, glaubt daran, dass der Rekordmeister schnell wieder in Spur finden wird.
Herbert Hainer (68), Präsident des FC Bayern München, glaubt daran, dass der Rekordmeister schnell wieder in Spur finden wird.  © Enrique Huaiquil/dpa

"Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft am Freitag alles geben wird und dass sie die Niederlage gegen Augsburg revidieren will", sagte der 68-Jährige am Mittwochmittag in München.

"Ich glaube auch, alle wissen, dass wir jetzt richtig Gas geben müssen. Wir werden am Freitag eine ganze andere Mannschaft sehen - und auch eine siegreiche Mannschaft", führte Hainer weiter aus.

Die Münchner brauchen als Tabellenfünfter und mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Union Berlin nach vier sieglosen Spielen wieder einen Erfolg. Zuletzt gab es ein 0:1 in Augsburg.

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Man habe die Saison super angefangen, zuletzt habe es ein bisschen gehapert, sagte Hainer. Coach Julian Nagelsmann (35) sei von Vorstandschef Oliver Kahn (53), Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) und ihm nochmals der Rücken gestärkt worden. "Intern gibt es überhaupt keinen Druck zusätzlich."

Nagelsmann muss die Trendwende ohne viel Vorbereitung mit der ganzen Mannschaft gelingen.

Schon eine Woche nach dem Leverkusen-Spiel kommt es zum Kracher bei Borussia Dortmund.

Nagelsmann konnte die Vorbereitung intensivieren. Die deutschen Nationalspieler Thomas Müller (33), Joshua Kimmich (27), Leroy Sané (26), Jamal Musiala (19) und Serge Gnabry (27) kehrten am Mittwoch an der Säbener Straße ins Training zurück.

Auch der junge Franzose Mathys Tel (17) war ebenfalls wieder dabei. Bereits am Vortag standen Kapitän Manuel Neuer (36) und Leon Goretzka (27) nach ihren überstandenen Coronavirus-Infektionen wieder auf dem Trainingsplatz.

Titelfoto: Enrique Huaiquil/dpa

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