Alle Aue-Neuzugänge kommen aus der Regionalliga: "Das ist bewusst so gewählt"

Aue-Bad Schlema - Obwohl immer noch eine klitzekleine Chance auf den Klassenerhalt besteht, geht es beim FC Erzgebirge zu wie beim Brezelbacken.

Am Dienstag gab der FC Erzgebirge Aue den nächsten Neuzugang bekannt: Aurel Loubongo (24).  © FC Erzgebirge Aue

Die Personalplanungen des sportlichen Absteigers laufen auf Hochtouren. Am Montag wurde Willi Kamm (23, "U23" Magdeburg) verpflichtet, am Dienstag Aurel Loubongo (24) aus Oldenburg. Was auffällt: Alle Neuen kommen bisher aus der Regionalliga. Ein Zufall ist das nicht.

Ob Norden, Westen, Osten, Bayern. Die Neuzugänge haben bisher alle vierte Liga gespielt.

"Das ist bewusst so gewählt", sagt Aues Kaderplaner Steffen Ziffert. "Die Jungs kennen die Liga, wissen um die Spielweise und um die Herausforderung. Das ist der Hauptgrund für die Verpflichtungen und außerdem", erklärt der 61-Jährige "ist es auch eine Frage des Preises".

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Daher sei es für Aue auch schwer, an eventuell gestandene Drittliga-Profis heranzukommen, die für einen Neuanfang bereitstehen.

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Neben Neuzugängen auch Vertragsverlängerungen

Aues Kaderplaner Steffen Ziffert (61) hat derzeit viel zu tun. Acht Neuzugänge konnte er bisher präsentieren. Weitere werden folgen.  © picture point/Sven Sonntag

Acht Neuzugänge konnten die sportlich Verantwortlichen des FC Erzgebirge seit Mitte Mai präsentieren. Dazu kommen noch die drei Vertragsverlängerungen mit Marcel Bär (34), Maxim Burghardt (21) und Torhüter Max Uhlig (19).

Macht bisher elf Spieler. Da ist noch genügend Platz im Kader. Ziffert kennt so eine Situation aus seiner Zeit als Sportchef 2015 nach dem Zweitliga-Abstieg. Da waren es Anfang Juni nur drei Spieler im Kader. Damals wie heute managt er einen ganz großen Kaderumbruch. Damals übrigens mit großem Erfolg.

Deshalb ist ihm nicht bange, den Kader noch mit genügend Qualität zu bestücken. "Es wird in den kommenden Wochen zahlreiche Spieler geben, die sich verpokern und dann noch hoffen, einen Verein zu finden. Der Markt ist richtig groß", so der Kaderplaner.

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Aber was passiert, sollte Havelse keine Lizenz bekommen oder selbst verzichten? Ziffert: "Ich glaube, das wird Havelse hinbekommen. Ich war mir aber auch bei 1860 sicher. Es ist ein Blick in die Glaskugel. Wir lassen alles auf uns zukommen und planen weiter für Liga vier." Mit sicherlich weiteren Regionalliga-Spielern.

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