Aue-Spieler Fallmann voll belastbar, dickes Fragezeichen hinter Majetschak

Aue - Gute und weniger gute Nachrichten gibt es vor dem Abstiegsgipfel gegen den SSV Ulm aus dem Veilchen-Lazarett. Erik Majetschak (25) vom FC Erzgebirge Aue droht am Sonnabend auszufallen, nachdem er voriges Wochenende in Rostock bereits nach zwölf Minuten verletzt vom Feld musste.

Erik Majetschak (25, am Boden) hatte sich beim Spiel gegen Rostock verletzt.
Erik Majetschak (25, am Boden) hatte sich beim Spiel gegen Rostock verletzt.  © picture point/Sven Sonntag

Hansas Andreas Voglsammer (34) hatte den Auer Interimskapitän unabsichtlich am Sprunggelenk getroffen. Wie der Kumpelverein mittlerweile bekannt gab, liegt keine strukturelle Verletzung vor. Allerdings trug Majetschak einen starken Bluterguss davon, der hinter einen Einsatz bereits am Sonnabend ein dickes Fragezeichen setzt.

Definitiv wieder dabei ist Marvin Stefaniak (30) nach abgesessener Gelbsperre. Pascal Fallmann (22) ist nach seiner Erkrankung wieder voll belastbar und dürfte in die rechte Außenverteidigung rücken. Auch der Rückkehr von Julian Guttau (26) sehnen sie herbei, wenngleich da noch ein kleines Fragezeichen bleibt.

Das letztgenannte Trio könnte ein Faktor gegen Ulm sein. So hatte der neue Sportchef Michael Tarnat (56) zu Wochenbeginn im TAG24-Gespräch gesagt: "Die Spiele gegen Union und Rostock, wo ich die Mannschaft live sah, und dazu die täglichen Trainingseindrücke vermitteln mir das Gefühl, dass die Qualität, um die Klasse zu halten, vorhanden ist."

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Und weiter: "Im Vergleich zum Wochenende werden jetzt gegen Ulm noch Marvin Stefaniak, Pascal Fallmann und Julian Guttau zurückkehren."

Aue-Spieler Pascal Fallmann (22) ist wieder voll belastbar.
Aue-Spieler Pascal Fallmann (22) ist wieder voll belastbar.  © Erzgebirge Aue/Dennis Hambeck

Drei immens wichtige Spiele binnen zwei Wochen

Dazu werden die Augen selbstverständlich auch auf Torjäger Marcel Bär (33) gerichtet sein, der im Ostseestadion sein erstes Ligator nach Achillessehnenriss erzielte.

Auch er ist mit seiner Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten einer, der den Unterschied ausmachen kann. Das wissen sie im Lößnitztal nur allzu gut und brauchen sie genau jetzt in dieser Phase.

Denn binnen zwei Wochen stehen mit Ulm (H), Havelse (A) und Saarbrücken (H) - allesamt direkte Konkurrenten - drei immens wichtige Spiele an. Wo es heißt: Nur Siege zählen!

Titelfoto: Bildmontage: Erzgebirge Aue/Dennis Hambeck, Picture Point/Sven Sonntag

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