"Das war heute nicht gut genug": Shubitidzes hartes Urteil über seine "Schülermannschaft"

Aue - "In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass eine gestandene, erwachsene Mannschaft gegen eine Mannschaft gespielt hat, die noch nicht ganz so weit ist, ich könnte auch sagen: Schülermannschaft", begegnete Veilchen-Coach Khvicha Shubitidze (51) dem 3:3 (2:2) gegen die VSG Altglienicke zum Auftakt mit gemischten Gefühlen.

Aue-Coach Khvicha Shubitidze (51) ist nach der Partie gegen Altglienicke noch nicht zufrieden mit seiner Mannschaft.  © Picture Point/Gabor Krieg

Aue hat offensiv und in den Umschaltsituationen gezeigt, warum es in dieser Saison durchaus oben mitspielen könnte. Was "Shubi" gefiel, war das auf viele Schultern verteilte Offensivspiel.

Linus Queißer (22) hatte eine riesige Aktie am 1:0 (Eigentor Lennart Czyborra), Tim Maciejewski (25) machte das 2:2, Marcel Bär (34) das 3:2 und Christoph Pauling (26) hatte per Pfostenschuss das vierte auf dem Schlappen.

"Das ist auch mein Ziel, weniger berechenbar zu sein", so der FCE-Coach. Zugleich sind das Spiel gegen den Ball und Defizite in der Lufthoheit Punkte, die, wenn sie nicht abgestellt werden, dafür sorgen, dass es beim Schacht nicht zur Spitze langen könnte. Vorne hui, hinten pfui?

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"Erste Halbzeit hat im Spiel gegen den Ball kaum etwas gepasst. Als wir dann zur zweiten Halbzeit umgestellt haben, hat es besser funktioniert", so Shubitidze.

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Aue-Coach Shubitidze über Max Uhlig im Tor: "Der Junge macht Hoffnung"

Auch Max Uhlig (19) patzte an mancher Stelle, bewahrte seine Mannschaft jedoch am Ende vor einem deutlicheren Rückstand in der ersten Hälfte  © Picture Point/Gabor Krieg

Max Uhlig (19) bewahrte die Seinen vor einem deutlicheren Rückstand zur Pause und zahlte das Vertrauen zurück, zur neuen Nummer eins bestimmt worden zu sein. Einige Wackler gerade bei der Strafraumbeherrschung bei Standards - so beim 1:2 von John Anthony Brooks (33) - blieben seinem Coach allerdings nicht verborgen.

"Man hat gesehen, dass er noch jung ist und ihm Erfahrung fehlt, besonders bei Standards und dem Spiel mit dem Ball. Der Junge macht Hoffnung. Deswegen steht er im Tor und er darf auch Fehler machen. Das gehört dazu. Es war ein ordentliches Spiel, aber nicht hundertprozentig zufriedenstellend", bilanzierte Shubitidze.

Fehler in der letzten Kette bedeuten meist auch Tore, das ist eine Binse. Dass Altglienicke auch die Lufthoheit besaß, könnte ein Argument sein, über Neuzugänge nachzudenken?

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Shubitidze: "Deswegen habe ich von vornherein gesagt, wir warten noch zwei, drei Spiele und dann wissen wir, wo es hakt. Und dann müssen wir reagieren - ob mit Neuzugängen oder anders, werde ich später entscheiden. Auf jeden Fall war das heute nicht gut genug."

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 BSG Chemie Leipzig 0 0:0 0
1 BFC Preußen 0 0:0 0
1 Hallescher FC 0 0:0 0
1 BFC Dynamo 0 0:0 0
1 FC Carl Zeiss Jena 0 0:0 0
1 Greifswalder FC 0 0:0 0
1 SV Babelsberg 03 0 0:0 0
1 FC Erzgebirge Aue 0 0:0 0
1 VSG Altglienicke 0 0:0 0
1 FC Rot-Weiß Erfurt 0 0:0 0
1 Hertha BSC II 0 0:0 0
1 Tasmania Berlin 0 0:0 0
1 FSV Zwickau 0 0:0 0
1 1. FC Magdeburg II 0 0:0 0
1 Chemnitzer FC 0 0:0 0
1 FSV 63 Luckenwalde 0 0:0 0
1 RSV Eintracht 1949 0 0:0 0
1 1. FC Lokomotive Leipzig 0 0:0 0

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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