Desolater FCE bricht in der ersten Halbzeit völlig auseinander und verliert 3:5!

Aue-Bad Schlema - Erzgebirge Aue brauchte eine fast schon historische Aufholjagd, um noch die 3. Liga zu halten. Aber nicht so! Die Veilchen zeigten am Karsamstag gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim einen Offenbarungseid! Nach nicht einmal einer halben Stunde lagen die Veilchen 0:4 zurück und verloren am Ende in Unterzahl 3:5 (1:4).

Aue-Keeper Martin Männel.  © Picture Point / Gabor Krieg

Die ersten Spielminuten spotteten jeglicher Beschreibung! Wie die Veilchen verteidigten, beziehungsweise es nicht taten, war ein Schlag ins Gesicht für jeden zahlenden Fan im Stadion.

Eric Uhlmann mit dem schlimmen Aussetzer. Deniz Zeitler (5.) schloss den Angriff mustergültig ab und rutschte vor dem Auer Fanblock auf die Knie. Sofort kam eine Getränkedose in Richtung des Torschützen geflogen. Ein Unding!

Was der Schacht in den folgenden Minuten anbot, war eine Frechheit. "Ich bin fassungslos", kommentierte Stadionsprecher Mario Dörfler das 0:2 von Luka Duric (8.). Zuvor hatte Paul Hennrich bereits den nächsten Treffer auf dem Fuß. Aber auch er sollte es noch auf die Anzeigetafel schaffen.

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Konter Hoffenheim, Hennrich (15.) ins linke Eck - 0:3. Dafür gab's höhnischen Szenenapplaus. Immerhin spielte hier das schlechteste gegen das zweitschlechteste Rückrundenteam und dennoch war es ein Klassenunterschied.

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Marcel Bär traf für Aue zum 1:4  © Picture Point / Gabor Krieg

Rot für Jamilo Collins

Hoffenheim trifft zum 0:4.  © Picture Point / Gabor Krieg

Lila-Weiß steckte im Kreis die Köpfe zusammen. Um eine völlige Blamage abzuwenden? Die war allerdings unvermeidlich. Die Veilchen liefen in den nächsten Konter, den Jamilu Collins (18.) nur per Notbremse stoppen konnte. Rot! Aue die restlichen 72 Minuten + x in Unterzahl.

Und die Farce ging weiter. Duric (29.) mit dem 0:4. Die ersten Fans verließen fluchtartig das Stadion, in dem man ohnehin eine Stecknadel fallen hören konnte. Coach Christoph Dabrowski erlöste nach etwas mehr als einer halben Stunde die ersten zwei Akteure. Ryan Malone und Erik Weinhauer machten für Jonah Fabisch und Tristan Zobel Platz.

Marcel Bär (40.) betrieb kurz vor der Pause Ergebniskosmetik für geprügelte Veilchen.

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Die Gäste aus dem Kraichgau schalteten zwei Gänge zurück, sodass Aue die Partie trotz Unterzahl ausgeglichener gestalten konnte. Zeitler (52.) zunächst mit dem 1:5, das Bär (54.) prompt beantwortete.

Ab da wurde es ein lauer Frühlingskick, bei dem Ricky Bornschein (84.) den Schlusspunkt setzte.

Einziger Aufreger: ein nackiger Flitzer, der aus dem Fanblock in den Innenraum sprang, dort aber beim Versuch, Richtung Platz zu gelangen, von den Ordnern eingesackt und hinausgeleitet wurde.

Ein Flitzer versuchte, das Spiel zu stören, wurde aber direkt von den Ordnern geschnappt.  © privat

Erstmeldung: 4. April, 14.50 Uhr, zuletzt aktualisiert: 15.53 Uhr

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Tabelle 3. Liga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 VfL Osnabrück 31 54:26 64
2 Rot-Weiss Essen 31 62:49 58
3 FC Energie Cottbus 31 58:44 57
4 SC Verl 30 70:41 54
5 MSV Duisburg 31 54:42 54
6 FC Hansa Rostock 31 55:35 53
7 TSV 1860 München 31 47:40 50
8 SV Wehen Wiesbaden 30 42:33 48
9 SV Waldhof Mannheim 31 50:55 46
10 Alemannia Aachen 30 53:51 44
11 Viktoria Köln 31 44:43 41
12 FC Ingolstadt 04 30 50:41 40
13 SSV Jahn Regensburg 31 42:45 40
14 VfB Stuttgart II 31 36:49 39
15 TSG 1899 Hoffenheim II 31 58:57 38
16 1. FC Saarbrücken 30 40:46 33
17 SSV Ulm 1846 30 39:62 25
18 FC Erzgebirge Aue 31 37:59 24
19 TSV Havelse 31 43:72 23
20 1. FC Schweinfurt 05 31 29:73 17

Die Tabelle der 3. Liga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Drittliga-Meister und steigt in die 2. Liga auf. Auch der Zweite steigt direkt auf. Platz 3 spielt mit dem drittletzten Platz der 2. Bundesliga um Aufstieg oder Verbleib in der Liga.

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