Aue-Bad Schlema - "Eine neue Mannschaft ist wie eine neue Schulklasse. Man muss sich erst mal kennenlernen und wissen, wie man mit wem umgehen muss", sagt Khvicha Shubitidze (52) zur laufenden Saison. Der 52-jährige Fußball-Lehrer hatte im Sommer eine mit 18 Transfers komplett neu zusammengestellte Mannschaft übernommen. Der Auftritt des FC Erzgebirge Aue war zu Beginn solide.
Nach vier Niederlagen am Stück hat sich "Shubis" Elf zuletzt wieder merklich stabilisiert. "Was wir nicht vergessen dürfen, diese Niederlagenserie hat uns stärker gemacht. Diese Ohrfeige hat geholfen, dort anzukommen, wo wir hinwollen. Und wir haben begriffen, dass, wenn man hinfällt, man auch wieder aufstehen muss", betont der FCE-Coach.
Wenn er der bisherigen Performance eine Note geben müsste, wird es für ihn schwierig.
"Ich bin sehr kritisch. Mit meiner Benotung würden viele nicht glücklich sein. Mir ist es immer noch nicht ausreichend, weil da noch sehr viel Luft nach oben ist", sagt der Georgier.
Was Fleiß und Willen anbelangt, ist die Sache eindeutig. "Es gab kein Training, wo die Jungs nicht mitgezogen hätten", so Shubitidze.
Neue Stabilität in Defensive
Als Sechster beträgt der Abstand zur Spitze sieben Zähler. In den fünf Spielen bis zur Winterpause, zwei aus der Hin- und drei aus der Rückrunde, sollte der noch etwas verringert werden.
Was zuversichtlich stimmt, ist die neu erlangte defensive Stabilität. Dies hat auch mit den beiden letzten Transfers von Kaderplaner Steffen Ziffert (62) zu tun.
Daniel Fisl (26), jetzt neu auf der Innenverteidigung, tut der Abwehr gut, weil Bastian Strietzel (28) nun davor abräumt. Und Rückkehrer Ali Loune (24) ist ein absoluter Gewinn für den Veilchen-Motor.
Shubitidze: "Beiden Spieler merkt man an, wie wichtig sie für uns sind. Daniel hat etwas gebraucht, bis er im Modus war, aber mittlerweile passt vieles. Bei Ali sah man, dass er sofort funktioniert. Er wurde mit offenen Händen empfangen. Das familiäre hat ihm gutgetan, um sofort wieder online zu sein."
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 15 | 46:19 | 34 | |
| 2 |
|
Chemnitzer FC | 15 | 34:12 | 33 | |
| 3 |
|
Hallescher FC | 15 | 23:12 | 30 | |
| 4 |
|
BFC Dynamo | 15 | 24:13 | 29 | |
| 5 |
|
VSG Altglienicke | 15 | 27:20 | 27 | |
| 6 |
|
FC Erzgebirge Aue | 15 | 24:18 | 27 | |
| 7 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 15 | 23:13 | 26 | |
| 8 |
|
Greifswalder FC | 15 | 29:24 | 23 | |
| 9 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 15 | 30:28 | 21 | |
| 10 |
|
1. FC Magdeburg II | 15 | 28:29 | 20 | |
| 11 |
|
FSV Zwickau | 15 | 17:25 | 19 | |
| 12 |
|
SV Babelsberg 03 | 15 | 16:27 | 16 | |
| 13 |
|
BFC Preussen | 15 | 19:22 | 14 | |
| 14 |
|
BSG Chemie Leipzig | 15 | 18:23 | 14 | |
| 15 |
|
Hertha BSC II | 15 | 11:26 | 11 | |
| 16 |
|
Tasmania Berlin | 15 | 24:43 | 11 | |
| 17 |
|
RSV Eintracht 1949 | 15 | 15:34 | 9 | |
| 18 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 15 | 15:35 | 7 | |
Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.