Entscheidung in Aue gefallen! Tarnat bleibt und bekommt Ziffert als Chefscout zur Seite

Aue - Die Würfel sind gefallen! Sportchef Michael Tarnat (56) übernimmt federführend die Verantwortung für die Kaderplanung für die kommende Spielzeit 2026/27 beim FC Erzgebirge Aue. Dies gilt sowohl bei Klassenerhalt als auch im Abstiegsfall. Der Vorstand um Präsident Thomas Schlesinger (53) und Sportvorstand Jens Haustein (58) hat sich somit mit seinem Ansinnen, an Tarnat auch beim Gang in die Regionalliga Nordost festzuhalten, gegenüber dem Aufsichtsrat durchsetzen können.

Michael Tarnat (56) übernimmt die Verantwortung für die Kaderplanung bei den Veilchen.
Michael Tarnat (56) übernimmt die Verantwortung für die Kaderplanung bei den Veilchen.  © picture point/Sven Sonntag

Tarnat wird sein Amt künftig "in enger Abstimmung" mit Sportvorstand Haustein und - das ist neu - Chefscout Steffen Ziffert (61) ausüben. Ziffert übernimmt den Posten von Mirko Reichel (55), der aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden ist.

Das Planungsteam wurde gemeinsam mit Vorstand, Aufsichtsrat und Ehrenrat beschlossen, teilte der Kumpelverein am Mittwoch mit.

"Ziel der perspektivischen Kaderplanung ist es, die Voraussetzungen für eine stabile und erfolgreiche sportliche Entwicklung in beiden möglichen Ligen zu schaffen. Dabei wird die Kaderplanung auch eng mit dem Nachwuchsleistungszentrum und dessen Leiter Khvicha Shubitidze abgestimmt, um insbesondere eigene Talente gezielt zu fördern und in eine zukünftige Mannschaft zu integrieren", so der FCE weiter.

Winkt der Aufsichtsrat Tarnat durch oder geht Aue zu Plan B über?
FC Erzgebirge Aue Winkt der Aufsichtsrat Tarnat durch oder geht Aue zu Plan B über?

Gleichzeitig befinde man sich in Gesprächen mit Spielern der aktuellen Mannschaft, um frühzeitig Planungssicherheit zu gewährleisten.

Steffen Ziffert (61) steht Tarnat als Chefscout zur Seite.
Steffen Ziffert (61) steht Tarnat als Chefscout zur Seite.  © Picture Point/Gabor Krieg

Veilchen planen bei Abstieg mit rund drei Millionen Euro für den Etat der ersten Mannschaft

Jene Gespräche hatte Tarnat kürzlich noch mit Verweis auf den rechnerisch noch möglichen Klassenerhalt abgeblockt.

"Im Fokus steht dabei eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielern und entwicklungsfähigen Talenten, sodass der Kader sowohl für die 3. Liga als auch für die Regionalliga wettbewerbsfähig aufgestellt ist", heißt es weiter.

Nach TAG24-Infos planen die Veilchen bei Abstieg mit rund drei Millionen Euro für den Etat der ersten Mannschaft.

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Sven Sonntag, Picture Point/Gabor Krieg

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue: