Nach 23 Jahren: Aues Abschied vom Profifußball! Sind Ratifo und Ramadan Kandidaten für die Regionalliga?
Aue - 's is Feieromd, 's is Feieromd. Für Erzgebirge Aue gilt es, am Samstag Abschied zu nehmen. Mit dem Auswärtsspiel gegen Mitabsteiger 1. FC Schweinfurt 05 enden 23 Jahre ununterbrochene Zugehörigkeit zum Profifußball. Zwar wird im Lößnitztal auch in der Regionalliga Nordost weiterhin unter Profibedingungen gespielt werden, nur ist die Spielklasse keine Profiliga mehr.
Wie schnell die Veilchen in den bezahlten Fußball zurückkehren, steht in den Sternen. Immerhin wurde am Montag die Trainerfrage beantwortet, indem der bisherige Interimstrainer und hauptamtliche Nachwuchschef Khvicha Shubitidze (51) zum Cheftrainer befördert wurde.
Er setzte sich letztlich in der Wahl durch das Präsidium gegen Christian Tiffert (44) durch, der durchaus Befürworter in den Gremien und entsprechend gute Karten auf den Trainerjob hatte.
Man entschied sich letztendlich für die interne Lösung - nach TAG24-Infos, weil es der Aufsichtsrat so wollte. Wer Shubitidze als NLZ-Chef folgt, bleibt abzuwarten.
Den ersten Pflock haben die FCE-Verantwortlichen jedenfalls eingeschlagen. Bei der Kaderplanung gab es hingegen noch keine einzige Vollzugsmeldung.
Torhüter-Talent Max Uhlig (19) ist als neue Nummer eins für die Regionalliga angedacht. Martin Männel (38) soll gehalten werden, allerdings nach entsprechenden Informationen künftig nur noch als Stellvertreter fungieren.
Wen krallt sich Aue? Mehrere Personalien liegen auf dem Tisch
Was externe Neuzugänge anbelangt, ist das Echo aus Berater- sowie informierten Kreisen geteilt. Teilweise wird von Auer Unkenntnis des Spielermarktes in der Regionalliga Nordost berichtet.
Andererseits liegen mehrere Personalien auf dem Tisch. So zum Beispiel für die Offensive unter anderem Tim Maciejewski (25, Luckenwalde). Auch Stanley Ratifo (31, Chemie Leipzig) und Chadi Ramadan (22, BFC Preussen) werden mit Aue in Verbindung gebracht.
Kein Thema ist dem Vernehmen nach Außenverteidiger Niclas Walther (23) vom Chemnitzer FC, der den Lila-Weißen zwar angeboten, vom Verein aber hinten angestellt wurde.
Titelfoto: BIldmontage: Picture Point/Sven Sonntag, Picture Point/Roger Petzsche, IMAGO/Björn Reinhardt
