Ex-Aue-Trainer Rost meldet sich nach Rauswurf: "Der Kader hält die Klasse!"

Aue - Die 3. Liga ist beinahe zweigeteilt. Die erste Hälfte kämpft um den Aufstieg sowie Relegationsplatz drei, die andere um den Klassenerhalt. Zwischen dem Zwölften aus Duisburg (26 Punkte) und dem FSV Zwickau (20) auf dem ersten Abstiegsplatz liegen gerade mal sechs Zähler. Mittendrin ist auch Aue (24). Der FC Erzgebirge Aue ist unter Timo Rost (44) schlecht gestartet. Dieser äußert sich jetzt erstmals offiziell dazu.

Timo Rost (44, r.) bei einer Ansprache in der Halbzeitpause des Testspiels gegen den Berliner AK im Juni 2022. Der 44-Jährige saß nur für neun Punktspiele auf der Bank, dann musste er wieder gehen.
Timo Rost (44, r.) bei einer Ansprache in der Halbzeitpause des Testspiels gegen den Berliner AK im Juni 2022. Der 44-Jährige saß nur für neun Punktspiele auf der Bank, dann musste er wieder gehen.  © picture point/Sven Sonntag

Nach drei Punkten aus den ersten neun Partien musste der 44-Jährige gehen. Drei Remis zu Beginn und dann sechs Niederlagen - darunter jeweils ein 0:1 daheim gegen Dresden und Zwickau - kosteten ihn den Kopf.

Rost kam erst im Sommer nach dem Zweitliga-Abstieg aus Bayreuth zu den Veilchen, baute einen neuen Kader auf, der anfangs gewaltige Probleme hatte. Reparieren konnte er das alles nicht. Er musste nach dem 1:3 bei 1860 München gehen. Zudem Zeitpunkt waren die Veilchen Letzter.

Nun äußerte er sich erstmals auf Instagram zu seiner kurzen Zeit im Erzgebirge. "

Aue zeigt Nerven! Das war's wohl endgültig mit dem Aufstieg
FC Erzgebirge Aue Aue zeigt Nerven! Das war's wohl endgültig mit dem Aufstieg

Die dabei gemachten Erfahrungen lassen uns wachsen und weiterentwickeln. Es waren für mich lehrhafte Erfahrungen, die ich gemacht habe", schrieb er: "Es freut mich zu sehen, dass der nach dem Zweitliga-Abstieg in kürzester Zeit von mir neu zusammengestellte Kader wie vorausgesagt jetzt in der Rückrunde immer besser performt. Ich bin mir sicher, er wird die Klasse halten. Dafür drücke ich den Spielern den Daumen."

In seine Zeit fielen auch die Querelen rund um das Präsidium. Für die Unruhe konnte er nix, sie hat sicher neben einigen anderen Fehlern auch ihn gehemmt. Alles in allem war es ein ungünstiger Moment, die Mannschaft zu übernehmen.

Nun ist für ihn alles abgehakt: "Ich persönlich freue mich jetzt wieder auf neue Aufgaben und bin gespannt, wo der Weg hinführt."

Nun äußerte sich Rost auf Instagram zu seiner kurzen Zeit im Erzgebirge.
Nun äußerte sich Rost auf Instagram zu seiner kurzen Zeit im Erzgebirge.  © picture point/Sven Sonntag

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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