Finale oder verschärfte Krisenlage bei Aue: Jeder weiß, worum es geht und was auf dem Spiel steht

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Aue - Kann Erzgebirge Aue am Mittwochabend die völlig verkorkste Saison für den Moment vergessen machen und den eigenen Fans mit dem Derbysieg beim Chemnitzer FC etwas Freude in sportlich dunklen Zeiten bescheren? Oder spitzt sich die Krisenlage in und um den Kumpelverein bei einem Halbfinal-Aus noch weiter zu?

Weiß, was am Mittwoch für alle Auer auf dem Spiel steht: Interimstrainer Kvicha Shubitidze (51).
Weiß, was am Mittwoch für alle Auer auf dem Spiel steht: Interimstrainer Kvicha Shubitidze (51).  © picture point/Sven Sonntag

Von den 56 Mannschaften in den ersten drei Ligen im deutschen Profifußball sind die Veilchen die einzige, die in der Rückrunde noch nicht einen Dreier einfahren konnte.

"Unabhängig davon, wie es in der Liga aussieht - es geht um einen Titel, um eine Trophäe. Das bleibt für die Ewigkeit, auch für jeden Einzelnen in der Vita", betont Interimstrainer Khvicha Shubitidze.

Der 51-Jährige ist gefragt, seiner Mannschaft das Sieger-Gen einzuimpfen - und sei es erst mal nur für dieses eine Spiel im Gellertstadion.

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"Ich brauche den Jungs nicht viel zu erzählen. Jeder weiß, worum es geht und was auf dem Spiel steht. Einen Erfolg im Landespokal wünsche ich mir vor allem für den Verein. Auch finanziell wäre das ein wichtiger Beitrag für die neue Saison", sagt "Shubi".

Kehrt Marvin Stefaniak (31) pünktlich zum Bezirksderby zurück?

Könnte am Mittwoch wieder im Aue-Kader stehen: Marvin Stefaniak (31).
Könnte am Mittwoch wieder im Aue-Kader stehen: Marvin Stefaniak (31).  © picture point/Sven Sonntag

Die etwas mehr als 200.000 Euro Prämiengelder, die bei einem Einzug in die erste DFB-Pokalrunde winken, wären für den Bald-Regionalligisten ein stolzes Sümmchen.

Dazu kommt das Prestige, sich wenigstens mit einem Pokal zu verabschieden, und die Möglichkeit, sich für neue Aufgaben ins Schaufenster zu stellen.

So könnte es sein, dass Marvin Stefaniak (31) pünktlich zum Bezirksderby aus seiner Muskelverletzung zurückkehrt. Zumindest hat Shubitidze die Hoffnung nicht aufgegeben: "Marvin ist hoffentlich ein Kandidat für das Aufgebot am Mittwoch!"

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Dem 31-Jährigen gibt er die gleichen Worte mit auf den Weg wie dem Rest seiner Schützlinge: "Für uns zählt nur der Sieg und somit das Weiterkommen. Wir wollen ins Finale, alles andere ist im Moment zweitrangig."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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