Sportchef sieht Rot, Hansa wütet erneut über Schiri: "Jede Woche irgendeine Sch***e"

Rostock/München - Der Frust über diese Niederlage sitzt tief! Nach der 0:1-Niederlage von Hansa Rostock bei 1860 München war der Schuldige ausgemacht.

Ahmet Gürleyen (26, l.) der den Ball in der Elfmeter-Szene an den Arm bekommen hatte, diskutiert mit Mitspieler Jan Mejdr (30).
Ahmet Gürleyen (26, l.) der den Ball in der Elfmeter-Szene an den Arm bekommen hatte, diskutiert mit Mitspieler Jan Mejdr (30).  © Imago / Eibner

Schiedsrichter Luca Jürgensen (29) hatte mit einem umstrittenen Elfmeter-Piff das Spiel maßgeblich beeinflusst. Ahmet Gürleyen (26) hatte den Ball nach einer Flanke an den Arm bekommen.

Trotz natürlich Bewegung gab es Handelfmeter für die Löwen, den Thore Jacobsen (28) mit dem ersten Schuss aufs Rostocker Tor nach 48 Minuten verwandelte.

Nach Spielschluss entlud sich die ganze Wut über diese Entscheidung beim Unparteiischen: Hansas Amir Shapourzadeh (43) marschierte schnurstracks auf Jürgensen zu - und handelte sich den roten Karton ein.

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Es war die Summe an strittigen Entscheidungen, die Rostocks Sportchef auf die Palme brachten. Zur Erinnerung: Beim 2:2 gegen Hoffenheims U23 vor zwei Wochen wurde Hansa ein Elfmeter verweigert und auf der Gegenseite gepfiffen. Statt drei Zählern gab es nur einen.

In München fühlte sich Hansa erneut um des Lohns harte Arbeit gebracht. Abwehrboss Ahmet Gürleyen (26) tobte bei MagentaSport: "Wir machen das komplette Spiel und dann kommt so eine billige Entscheidung. [...] Jede Woche gibt es irgendeine Scheiße. Man hat langsam kein Bock mehr."

Hansa Rostock wiederholt benachteiligt in Elfmeter-Szenen, aber auch mit GLück

Auch Hansa-Trainer Daniel Brinkmann (40) war mit der Elfer-Entscheidung so gar nicht einverstanden.
Auch Hansa-Trainer Daniel Brinkmann (40) war mit der Elfer-Entscheidung so gar nicht einverstanden.  © Christoph Reichwein/dpa

Die Szene sah auch Ex-Schiedsrichter Babak Rafati (55) so, der bei liga3-online.de den Pfiff als Fehlentscheidung einordnete.

Allerdings: Laut seiner Einschätzung hätte Hansa längst zu zehnt spielen und Andreas Voglsammer nach hartem Einsteigen in der ersten Hälfte Rot statt Gelb sehen müssen.

Nichtsdestotrotz schaffte es Hansa in einem von Taktik geprägten Spiel nicht, den Rückstand zu egalisieren. Hansa drückte, doch Fatkic und Hummel verpassten trotz guter Chancen den Ausgleich.

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Brinkmann im MDR: "Ich kritisiere jetzt diese Entscheidung. Aber am Ende geht es darum, dass wir unser Spiel besser machen. Wir haben heute auch kein Tor geschossen. Ich will auch gar nicht, dass wir heute irgendwas schönreden."

Schiri hin, Schiri her: Nach dem vierten sieglosen Spiel in Folge muss Hansa den Kontakt zu Rang drei bei sechs Punkten Rückstand abreißen lassen.

Titelfoto: Imago / Eibner

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