1. FC Magdeburg: Gibt es einen "Überraschungseffekt" gegen Hannover?

Magdeburg - Nach dem verlorenen Elb-Clásico geht es für den 1. FC Magdeburg am kommenden Freitag um 18.30 Uhr in einem weiteren packenden Duell wieder um wichtige Punkte im Klassenerhalt. Dann empfängt der FCM nämlich den Aufstiegsaspiranten aus Hannover.

Zum dritten Mal in Folge? In den vergangenen zwei Spielen konnte Baris Atik (31, r.) mindestens einmal für Mateusz Zukowski (24) vorlegen.
Zum dritten Mal in Folge? In den vergangenen zwei Spielen konnte Baris Atik (31, r.) mindestens einmal für Mateusz Zukowski (24) vorlegen.  © Andreas Gora/dpa

"Es wird ein spannendes Spiel zwischen zwei Mannschaften, die gerne den Ball haben wollen. Aber wir haben nur einen", skizziert Trainer Petrik Sander (65) einen Ausblick auf die kommende Partie. "Es wird eine sehr taktisch geprägte Partie", so der 65-Jährige.

Mit Hannover 96 wartet eine Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielt und besonders auswärts bisher stark auftritt. In den letzten Wochen ließen die 96er allerdings wichtige Punkte liegen, kamen in den letzten fünf Partien nur auf fünf Zähler.

Sander selbst gibt sich bezüglich einer möglichen Taktik und Startaufstellung noch recht mysteriös: "Wir müssen sehen, wie passt es und wie gibt es den ein oder anderen Überraschungseffekt."

FCM-Heimschwäche erschwert den Klassenerhalt
1. FC Magdeburg FCM-Heimschwäche erschwert den Klassenerhalt

Der FCM-Coach wird sich nach dem letzten Spiel die Frage stellen, welcher Spielertyp am besten zu seinem gewählten System passt.

Niederlage gegen Dresden ganz aufgearbeitet?

Petrik Sander (65, l.) hat das verlorene Derby mit seinem Team aufgearbeitet.
Petrik Sander (65, l.) hat das verlorene Derby mit seinem Team aufgearbeitet.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

"Es war klar, dass das irgendwann mal passiert, dass das gerade in so einem Spiel passiert, war unglücklich und die Enttäuschung umso größer", so der FCM-Coach über die bittere 1:2-Niederlage im Derby gegen Dresden.

Er betont allerdings auch, dass solche Pleiten manchmal "heilende Wirkung" haben und daraus die richtigen Lehren gezogen werden können. Doch ihm ist auch klar, dass ein verlorenes Derby nicht mit dem nächsten Tag aus den Köpfen verschwunden ist: "Ich hätte gerne darauf verzichtet", so der 65-Jährige.

Mittlerweile scheint die Mannschaft samt Trainerteam zumindest auf die nächste Aufgabe namens Hannover 96 konzentriert zu sein: "Es geht im Fußball immer so schnell und rasant, dass ein Ereignis das nächste jagt. Wir haben das ordentlich ausgewertet und den Abschluss gefunden." Das verlorene Derby soll ein Ausrutscher bleiben.

Mit Hannover 96 wartet die drittstärkste Auswärtsmannschaft der 2. Liga auf Petrik Sander und sein Team. In zehn Spielen auf fremdem Rasen konnte die Mannschaft von Christian Titz 16 Punkte einfahren.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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