Defensivarbeit als Priorität: FCM-Coach Sander blickt auf Duell mit Darmstadt

Magdeburg - Für FCM-Coach Petrik Sander (65) war das Spiel gegen Darmstadt in der Hinrunde die erste Partie auf der Trainerbank. Mit dem 0:0 sollte damals eine Trendwende eingeleitet werden, in den darauffolgenden neun Partien gewann der FCM fünf Stück.

Das Hinspiel zwischen den beiden endete in einem 0:0.  © Uwe Anspach/dpa

"Das haben wir unter der Woche tatsächlich auch thematisiert. Wir schauen jetzt positiv nach vorne. Wir wollen jedes einzelne Spiel als Endspiel betrachten und diese Partie nutzen", sagte Sander auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Für ihn steht die defensive Arbeit dabei an erster Stelle: "Wir müssen den Anfang machen. Wir müssen das, was wir uns defensiv in Elversberg erarbeitet haben, auch in dieses Spiel bekommen. Denn nach vorne hin sind wir in der Lage Tore zu machen."

Mittlerweile scheint sich dieser Ethos auch auf das Team übertragen zu haben: "Die Mannschaft hat auch registriert, dass das der Weg ist. Fünf Tore zu schießen und drei zu bekommen ist eine Variante, aber die sicherere Variante ist erst einmal zu null zu spielen", äußerte sich der Trainer.

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Die Tage des Spektakels beim 1. FC Magdeburg sollen vorerst also vorüber sein. Die Defensivarbeit aus dem Spiel gegen Elversberg muss gegen Darmstadt genauso engagiert sein, dann kann diese Partie als Umschwung genutzt werden.

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Hat die Blocksperre einen Einfluss auf den FCM?

Im kommenden Heimspiel wird der FCM auf ihre Heimkurve verzichten müssen.  © Uwe Anspach/dpa

Das kommende Heimspiel wird unter besonderen Bedingungen stattfinden. Nach den Ausschreitungen zwischen Anhängern und Polizei sperrte der DFB die Magdeburger Heimkurve für die Partie gegen Darmstadt. "Das ist eine Sperre, mit der wir leben müssen. Dass es uns nicht unbedingt hilft, muss nicht gesagt werden", teilt Sander seine Meinung.

"Trotzdem glaube ich, dass immer noch genügend Zuschauer im Stadion sein werden, die uns unterstützen werden." Insgesamt werden 18.000 Zuschauer erwartet, es ist durchaus möglich, dass "Block U" in einen anderen Block ausgewichen ist.

Nach wie vor ist es im Tabellenkeller so knapp, dass ein Sieg für einen Anfang der Befreiung genutzt werden könnte. Bei einem Sieg könnten die Elbestädter bis auf Platz 13 rücken.

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